Samstag, 23. Juni 2018

Eutin-Berlin, eine Radwanderung

Ich kam spät, denn der Umtrunk und die Stärkung für Berlin-Wien-Berlin hatten schon stattgefunden.
Dafür gab es dann auch einen großen Empfang, als ich gegen 21 Uhr am Biergarten der TGQ ankam.
Noch nicht zu spät für die Buletten und für einen lustigen Abend mit meinen Freunden der Langstrecke und mit Schwester und Neffe, mit denen ich dann gegen Mitternacht weiter gen Kreuzberg fuhr. Lindenblüten-Geruch liegt in der Luft, als wir durch die Yorckstraße fahren, das lieb ich so an Berlin im Frühjahr.


Ein schöner Tag auf und mit dem Rad geht zu Ende.
Ein Randonnée, wie nicht nur die Franzosen sagen- dieser Begriff steht inzwischen weltweit für eine Form des Radwanderns mit kleinem Gepäck und langen Distanzen. Bei uns liegen ja überall diese Steine, die freundlich dazu einladen, in die Hauptstadt zu fahren. 
Brevets bin ich in diesem Jahr kaum gefahren- dazu habe ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr so viel Lust. Eine RTF ist sowieso was anderes. Also, mal wieder bei Sonnenaufgang aufs Rad und möglichst dicht an der Luftlinie bleiben- da muss ich schon das Surly nehmen, um auch mal ein Stück Schotter oder Sandweg zu fahren. 35mm mit 3,5 Bar ist ein Kompromiss, der in einem guten Verhältnis Asphalt/Schotter steht.


 Als ich beim Gut Rodenberg eine kleine Brücke über die Stepenitz überquere, die für Reiter gesperrt ist, sammele ich einen kleinen Talisman auf, den ich mitnehme, um ihn Clausto mit auf den Weg nach Wien zu geben. Nach der Priwallfähre mein zweiter Stopp. Der neue Schlauch war wohl nicht ganz dicht, und so halte ich bis Wittstock noch ein paar Mal, bis ich dort endgültig den zweiten Schlauch auspacke...

Bis Schwerin ist die Strecke bekannt, dort ist der Tisch schon für ein zweites Frühstück gedeckt- danke, Regina. Dies ist quasi der Prolog und nun beginnt das, was ich eigentlich gesucht habe; lange "öde" Geradeaus-Strecken- als Training für Alpi und um einfach monoton geradeaus zu fahren.
Ein Gefühl stellt sich ein, das ich nur bei langen Randonnees bekomme und das ich, glaube ich, seit der 999 im letzten Jahr nicht mehr hatte.

"Gefühle"- jetzt wird der Bericht spannend! Doch hier muss ich enttäuschen....
Wer neugierig geworden ist, dem kann ich nur empfehlen mir nach-zu-tun.

Ich halte noch kurz an dieser Verpflegungsstation- die Kirschen sind süß und von der Sonne aufgewärmt.
Ich esse eine Handvoll und nehme den Rest in einer Tüte mit, die ich an den Lenker hänge. Bis ich die A24 quere ist diese leer. An der Autobahnabfahrt 17 (Putlitz) hatte ich auf einen Autohof gehofft. 170 km waren nun gefahren und eine Pause wäre willkommen gewesen.
Kurz darauf gab es Abwechslung- eine Sandpiste, die zusehens enger wurde, bis es nicht mehr weiter ging. Mir fielen Streckenabschnitte von Ralfs Transbrandenburg ein.
Doch hier musste ich wirklich zurück.
Wenig später eine wunderschöne Kpfsteinpflasterstraße- auch diese eine Sackgasse.Zurück zum Track fand ich diese nicht mehr so wunderschön und beschloss von nun an auf dem Asphalt zu bleiben.
So kam ich vom Weg ab- der Wind bestimmte zunächst die Richtung Wittstock.
Hier war ich schon mal auf der Gegenrichtung durchgekommen- konnte also nicht ganz verkehrt sein.
In Rheinsberg will ich mich erst einmal orientieren- dazu ein Kaffee und ein Eis.
In Vielitz entscheide ich mich wieder für die Asphaltstrecke Richtung Herzberg, die einen kleinen Umweg mit sich bringt. Wieder schiebt mich nun der Rückenwind gen Osten und erst , als ich in Löwenberg auf die B96 komme, biege ich nach Süden in Richtung Oranienburg/ Berlin ab.
Der Verkehr hat deutlich zugenommen- auch viele LKWs donnern an mir vorbei.
Ich hatte bislang kaum auf die Uhr geschaut und konnte auch hier die Fahrt trotz des Verkehrs noch genießen. In Oranienburg allerdings möchte ich dann doch langsam ankommen. Auch habe ich hier die 300 km erreicht. Ich will dann auch nicht mehr in die Innenstadt- nur noch bis zum Ortsschild und dann in die S- Bahn.

Bilder werden noch eingefügt- auch vom Start des Super- Brevets am nächsten Morgen

Montag, 18. Juni 2018

Eutin- Berlin die Zweite


Am 1. September 2014 habe ich eine LSD- Einheit nach Berlin gefahren und damit für Trans Iowa trainiert. Heute, so denke ich , könnte ich noch einen 300er für Alpi fahren.
Die Vorbereitung läuft bislang gut- nur lange Strecken bin ich, bis auf den 333 km Brevet ab Nortorf, nicht gefahren.
Bei der Alpi4000 wird der 4. Tag wohl überwiegend flach sein, von Biella bis zum Lago di Garda sind es über 400 km ohne Höhenmeter und könnten, möglicherweise, zur größten Herausforderung werden.
Die Etappen mit Höhenmeter schaue ich mir dann nächste Woche an, wenn ich ab Montag in Italien bin.
Ich werde berichten.
Der Sonnenaufgang ist heute um 4:45 und um 5:00 will ich auf dem Rad sitzen.
Der track enthält wohl auch Naturstraßen- das Surly ist also auch heute sicherlich das richtige Rad.
Und heute abend bin ich in der TGQ verabredet.
Dort treffen sich die Berlin-Wien-Berlin Fahrer zu einem Umtrunk und zur Stärkung.
Morgen früh werde ich dann Clausto und den Engländer auf ihre Radreise verabschieden.

Montag, 5. März 2018

AusDauerFrost-Brevet

Der erste offizielle ARA- Brevet wird von mir immer sehnlichst erwartet:

Stefan schrieb:
So nun ist es wieder soweit,
Die 15. Brevetserie in Schleswig-Holstein beginnt am Samstag.
Wie so oft bei meinen frühen Brevets haben wir wieder den Winter im Gepäck.


Recht hat er- da waren sich auch alle Wetterberichte einig:
Es sollte Dauerfrost geben- morgens um -9 °C  steigend bis -4° und dann abends wieder -9°
Es sollte ein sonniger Tag werden und so kam es dann auch. Ost-Wetterlage ist meistens beständig- darauf kann man sich verlassen und auch auf den Wind. (Bft 2-3 und 4 in Schleswig)

Es ist nicht das erste Mal, dass ich diesen Brevet bei winterlichen Bedingungen fahre, wie dieses Bild aus 2006 zeigt und auch, als ich Clausto zum ersten Mal treffe, war ich mit Knut bei ähnlichen Bedingungen unterwegs.
Doch nie waren die Temperaturen so niedrig gewesen. Ich fragte mich ernsthaft, ob es bei diesen Temperaturen überhaupt ginge und nahm mir vor, wenn nicht, einen Zug zu nehmen.

Nachdem ich beschlossen hatte zu fahren, oder zumindest an den Start zu gehen, beschäftigte ich mich mit der Materialwahl. Trekkingschuhe, neue X-warme Strümpfe und Handschuhe mussten her. Cross- Bereifung war klar. Es gab Berichte von Schneeverwehungen im hohen Norden.
Stefan bastelte eine neue Strecke, die aus Teilen des 300ers auf dem Hinweg und Teilen der Schleirunde auf dem Rückweg bestand. Gut gewählt- so hatten wir am Anfang bei der großen Kälte Rückenwind und später sollte es ja wärmer werden. Ab K1 in Hohenweststedt hätten wir dann Seitenwind und....wir wollten nur von Etappe zu Etappe denken.

Foto: Clausto Copy
Treffpunkt, wie immer, unter der Brücke: mit so vielen Startern hatte ich nicht gerechnet.
Stefan war heute ausnahmsweise nicht barfuß, appellierte an die Vernunft und daran heil wieder zu kommen, und, wenn wir das Gefühl hätten, dass Straßen nicht fahrbar wären, auch andere Straßen zu wählen.
Kaum zu glauben- es ging. Schon bald merkte ich, dass sich die Kleiderwahl bewährte. Die Querung der B404 nutze ich dann schon, um eine der Jacken aus zu ziehen- so warm war mir geworden.
Um es vorweg zu nehmen- ich habe bei diesem Brevet nicht gefroren! 

Endlich wieder Tankstellenstopp- hier bei K1 in Hohenwestedt.
Ab hier würde der Wind nicht mehr von hinten kommen. Bis zur Kanalfähre bei Breiholz lief es noch ganz gut- dann merkte ich so langsam, dass die Kälte die Kraft aus den Beinen gesogen hatte.
Ich wurde nun, gefühlt, immer langsamer. In Schuby endlich Straßen mit Schnee- dazu hatte ich die Vittoria XN aufgezogen und nur 3 bar gepumpt. Die Zickzackstraße in Schuby blieb aber die einzige crosstaugliche Strecke. Alle anderen Straßen waren frei- weiß teilweise nur vom Salz.

Foto: Fabian R.
Hier noch einmal Tankstellenstop bei km 122. Von nun an konnte man den eisigen Ostwind nicht mehr ignorieren aber auch das ging. Sicher war es inzwischen etwas weniger kalt geworden. Jetzt hatten wir auch die Sonne von vorne und es boten sich sehr schöne Landschaftsbilder.



Den Aschberg hoch schob der Wind noch einmal ein bißchen. Hier in der Globetrotter Lodge ist man "Im Draußen Willkommen"

Wir verzichteten auf den Kuchen, weil die anderen Fahrer meinten, es würde ewig dauern. Ist eben keine Tanke. Dieser Kuchenmangel machte sich bei mir dann nach der Fährfahrt zwischen Bovenau und Bredenbek bemerkbar. Eigentlich wollte unsere Gruppe auch bei der nächsten Gelegenheit halten aber....
So ließ ich abreißen und stoppte dann beim EDEKA in Bredenbek für Kaffee, Kuchen und Malzbier.
Diesen Stopp und die anschließende Alleinfahrt genoss ich sehr.
Hinter Bredenbek hatte ich zunächst das Gefühl, dass wohl alle Straßen  südlich des Westensees vereist wären, nahm aber dann doch nicht den direkten Weg nach Kiel-
Zeitweise fuhr ich bis Felde mit einem langsam kleiner werdenden Abstand hinter Stefan (Lüneburg) her- hielt jedoch noch einmal an, um meine zweite Jacke wieder an zu ziehen. Die Kälte zog wieder an. Stefan musste mich wohl (im Rückspiegel?) gesehen haben, denn als ich in Rotenhahn an die Tankstelle kam, hatte er für mich einen Kakao mitbestellt !!
Gemeinsam fuhren wir dann über Molfsee ins Ziel. 11h 20 min ist schon eine lange Zeit für einen 200er.
Schön war es. 

Bild:Fabian R.

Foto: Fabian R.










Montag, 19. Februar 2018

Rund um Berliner

So müsste dieser Brevet eigentlich heißen.
Die Strecke führte zwar in einem großen Bogen um das Dorf Berlin herum, jedoch drehte sich auch bei diesem 200er wieder mal alles um die Verpflegung.


Wobei dieses Mal nicht, wie sonst üblich, Tankstellen herhalten mussten.

9 Randonneure trafen sich pünktlich vor dem historischen Schloss Eutin.
Überraschenderweise war auch Benno angereist, mit dem ich lange nicht mehr gefahren bin. Andre war aus Peine angereist und Marc aus Grömitz sogar mit dem Rad. Weitere Fahrer kamen aus dem Raum Hamburg und Kiel.
Also eine bunte Mischung testete zunächst das Material auf dem Kopfsteinpflaster  vom Schloss hoch in Richtung Süden.


1 Randonneur kam etwas später, so dass sich das Feld nach ca. 10 km schon trennte, weil die Kieler warten wollten. Jochen zog es vor alleine zu fahren und so waren wir dann zu fünft. Ich hatte überwiegend Landstraßen ausgesucht, so wie ich es mag- Rollerstrecke war angekündigt und es rollte... und wie es rollte.
Ein Wirtschaftsweg sollte abkürzen- den haben wir umfahren, weil der noch sehr vereist war. Selbst Autos störten heute kaum- zeitweise hatten wir das Gefühl auf gesperrten Strecken unterwegs zu sein. Fast autofrei kamen wir also zügig voran, über Gleschendorf, Cashagen, Pronsdorf- wir fuhren im Uhrzeigersinn um das Dorf Berlin herum. Segeberg ließen wir nördlich liegen und schon bald erreichten wir Hartenholm, das Ziel der ersten Verpflegung. Beim Michely- Bäcker gab es die unglaublichste Vielfalt an Berlinern- siehe oben. (Wir sollten werben und ich habe versprochen dies in meinem Blog zu tun.)

 
 Thomas, Benno und Andre

Kellinghusen war der westlichste Punkt und kilometermäßig so ziemlich in der Mitte. In Lentförden kaufte Andre noch eine Trinkflasche, um seine Sammlung zu Hause zu vergrößern. Ich nutze die Gelegenheit meinen Reifen, die sich noch, mit 28er Breite und 5 bar Luft, in der Übergangsphase von der Cross- zur Straßensaison befanden, jeweils 1 bar mehr zu gönnen. So langsam machten sich nämlich bei diesem zügigem Tempo bei mir erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Auch ein Gel musste her und ich blieb nicht mehr so lange in der Führung. In Neumünster/ Einfeld machten wir dann den zweiten Stopp in einem Edeka- Markt.


Auf der Strecke von Großharrie nach Nettelsee hatte ich mit etwas Verkehr gerechnet- aber auch hier hatten wir die breiten Landstraßen fast für uns alleine.
Die Landschaft war inzwischen wieder etwas wellig geworden- langsam näherten wir uns also schon der Ost- Holsteinischen Schweiz.
In Preetz wollte Marc, der das Navigieren mit meinem Garmin testete, um ein richtiger Randonneur zu werden, zur bekannten Shell- TST abbiegen. Er hat schnell gelernt. Jedoch wollten wir hier heute nicht anhalten und noch bei Tageslicht ins Ziel. Über Lebrade, Grebin nach Malente- hier werden aus den Wellen Wellenberge, zumindest fühlte es sich für mich so an. Vor Neversfelde platzte ich dann weg- war aber insgesamt froh, dass ich solange das hohe Tempo hatte fahren können. Es wurde gewartet- in Eutin noch etwas Kopfsteinpflaster und 20 m Sand und wir waren wieder am Schloß.

Jochen,  allein unterwegs, war nach 10 3/4 h ohne Panne in Eutin.
Hatte, wie er später schrieb, in der Nähe von Bad Segeberg, Bad Bramstedt und Neumünster nach der Bundesbahn geschielt aber den inneren Schweinehund besiegt.

Die Kieler wurden dann noch mehrfach durch Defekte gestoppt und kürzten die Strecke etwas ein- hatten aber am Ende auch 150 km auf dem Tacho.





Sonntag, 21. Januar 2018

Rund um das Dorf Berlin

Vor Saisonbeginn schon mal richtig in die Pedale treten:

von und mit dem RV Endspurt.

Veranstaltungsinfo:

http://endspurt-hamburg.de/node/2540

Start in Eutin- da hat der Randonneur Ostholstein es nicht weit.

 

Freitag, 19. Januar 2018

Done in 60 minutes


Da bekam ich aber erst einmal einen Schreck, als ich den neuen Rahmen aus dem Karton holte.
60 ! Woher wissen die?.....aber eigentlich, kein Wunder in Zeiten der Transparenz....

Doch beim zweiten Blick sah ich dann, es ist anders gemeint.

Morgen, mein letztes Rennen der SEN 3 in Buchholz- bevor ich dann ab September bei den SEN 4 starten darf.
Etwas wehmütig, nicht wegen der 60, eher, weil es aufgrund des kleinen Starterfeldes vielleicht nicht mehr so spannend wird.


Mittwoch, 10. Januar 2018

Brug met Trappen

Besser noch als auf dem Treppchen zu stehen, ist es sich von einer Belgischen Brug met Trappen hinunter in den Modder zu stürzen.



Foto: Berno Decherf

 Und wenn das dann auch noch in einer Zeitung wie "Het Nieuwsblad"  veröffentlicht wird, dann wähnt man sich schon fast im Radsporthimmel.


Eerste Hexia Cyclocross Gullegem een groot succes.

Foto: Eric Vanthournout
De Eerst Hexia Cyclocross Gullegem mocht ruim 3.500 wielerliefhebbers verwelkomen. De eerste Gullegemse Cyclocross was er één op B-niveau. Zelfs zonder de publiekstrekkers bij de heren was de eerste Gullegemse Cyclocross een nieuwe wielerhoogdag in onze wielergemeente naast Gent-Wevelgem en Gullegem Koerse. De overvloedige regenval zorgde voor een beperkte aanpassing van het parcours maar de modder veroorzaakte evenwel extra spektakelwaarde en een superzware koers. 
De wedstrijd bij de dames elite was de centrale wedstrijd. Er werd een strijd uitgevochten tussen de Belgische toppers: Ellen Van Loy, Jolien Verschueren en Joyce Vanderbeken. De West-Vlaamse kampioene Jolien Verschueren, won de eerste Hexia Cyclocross Gullegem voor Ellen Van Loy. Bij de elite zonder contract won Nick Van De Kerckhove.




Mooi parcours en veel volk.

Ruim 3500 bezoekers op eerste Gullegemse cyclocross


Foto: Eric Vanthournout
Het werd een succes op de ganse lijn. De eerste Hexia Cyclocross die op zaterdag 6 januari plaats vond mocht heel wat bezoekers ontvangen. Een prachtig parcours leende zich tot spannende wedstrijden. 







Foto: Eric Vanthournout
Sicher waren wir im Radsporthimmel, wo die Brücken von Brauereien gesponsert werden,






Foto: Eric Vanthournout
wo die Prominenz Gummistiefel und der Nachwuchs selbstverständlich Regenbogen- Farben trägt,









Foto: Eric Vanthournout

 wo 3500 Zuschauer an der Strecke stehen,
Foto: Eric Vanthournout
Foto: Eric Vanthournout

und das Depot einem Arbeitsplatz gleicht.

Foto: Eric Vanthournout
























Foto: Eric Vanthournout

Wo man sich nach dem Rennen mit dem Preisgeld (5€ für Platz 13) satt essen kann....

Foto: Eric Vanthournout

Tot ziens....
Foto: Eric Vanthournout

Dienstag, 19. Dezember 2017

Schotter statt Modder- HerrenHäuserTour 16.12




Da ich mal im Raum Hannover gewohnt habe, hatte ich gleich eine Assoziation, die natürlich in die ganz falsche Richtung ging.
Klaus lud natürlich zum Radfahren ein und hier ist sein Bericht von einer schönen Tour bei Iceigen Temperaturen





Reisebericht zur HerrenHäuserTour
        von Clausto Copy

Da zu dieser Jahreszeit das Angebot an organisierten Radtouren gegen Null geht, ich aber mal wieder etwas Bewegung an frischer Luft brauchte lud ich über Frank ein, zu einer….
….HerrenHäuserTour im Norden Wagriens.

Da die vergangenen CTF Veranstaltungen durchgängig alle im Morast endeten, war das Motto klar: Schotter statt Modder.
Möglichst viele Feldwege sollten es sein, die wir befahren wollten.

Am Samstag dem 16.12.17 um 10 Uhr trafen sich fünf Widerstandskämpfer,
die nicht einsehen wollten, dass der Sommer schon vorüber war.
Belohnt wurden wir mit feinstem Sonnenschein und einem Hauch Rückenwind.

Wer war dabei? Gerald mein Freund, der gern mal längere Strecken fährt, Stefan der gern mal Neues fährt, Helge vom LTV der gern alles fährt, und Jan aus Neumünster der meistens nicht so viel fährt ….wie wir.

Nun aber los!
Zuerst ein bißchen sinnlos ,aber schön um Lütjenburgs Süden herum, an der Kossau entlang,
drüber weg und zurück zum Gut Helmsdorf, mit dem ersten Herrenhaus dieser Tour.
Dann den alten Feldweg, über Högsdorf nach Kletkamp.





Helge hat es eilig.
Es steht noch eine Weihnachtsfeier an.













Von Kletkamp Richtung Bungsberg auf einem schönen Plattenweg , immer den Berg
rauf, mit toller Aussicht.
Dann nach Hähnersaal und zum Hasenberg.
Von hier können auch
Hasen die Ostsee sehen.
Alle fünf auf einem Foto.
Ist das dann ein Selfi?









Nachdem wir den Hasenberg hinter uns gelassen hatten ging es weiter auf die mächtige Bungsberger Hochebene.
Wir erreichten die Schneegrenze und es wurde bitterkalt.


Unser nächstes Ziel, Güldenstein.
Dort war Jagd, und für ein gutes Foto blendete die Sonne
zu sehr. Auf Asphalt umfuhren wir die Jagdgesellschaft mit ihren Bluthunden.
Gerald war dankbar, denn er mag keine BlutHunde, weil ihn Hunde zum fressen gern haben….
….glaubt er.
Den Beweis ist er bisher schuldig
geblieben.



Jetzt kam ein besonders schönes Kleinod. Gut Petersdorf, das habe ich mal entdeckt als mir die Straßen ausgegangen sind und ich mich treiben ließ.

Ein kleines beschauliches Landgut mit Herrenhaus, Torhaus und einer Reihe schmucker liebevoll gepflegter Leibeigenenhäuser.

Heute wohnen darin junge Familien.
Die großen Scheunen und Hallen liegen etwas abseits.








Weiter Richtung Oldenburg und dann in die schönste Kopfweidenallee überhaupt.
Hier polterten einst die königlichen Postkutschen über Land und brachten die emails nach Starigard, dem heutigen Oldenburg.
Bei mir in Behrensdorf ist es heute noch so.




Jetzt waren wir kurz vor Farve.
Wir erreichten das Herrenhaus
mit Wehrturm
und die Mühle von Farve.
Langsam machte sich Durstigkeit und Hunger breit. Helge war zwischenzeitlich zur Weihnachtsfeier abgebogen.
Nun trug der Nachwuchs des LTV, also ich, die Last auf ihren Schultern.
Wir verließen den Track, machten einen Abstecher zum Schloß Weissenhaus
und liefen anschließend eine Punschbude an.




Schloss Weißenhaus- Radfahren verboten! Eine Bremsspur musste ich hinterlassen (Anm.des Randonneurs Ostholstein)




Die Glüh-Kate sicherte die ohnehin schon gute Stimmung und sorgte für das Überleben. Die ganz harten tranken Kaffee und stärkten sich mit Eis.
Ich begnügte mich saisonal korrekt mit zwei Punsch ,ohne Schuß…..Prost
Schloß Weissenhaus
Jetzt ging es uns wieder besser.
Nach dieser erquickenden Pause machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Heimat…..





…...bis uns dieser Baum über den Weg lief. Und es lag nicht am Glühwein aus der GlühKate….
ich schwöre….. die Eisesser haben das gleiche gesehen.



Nun aber schnell nach Hause, wer weiß was sonst noch passiert.
Im Ziel gab es dann die versprochenen warmen Füße, Glühwein mit und ohne und einen großen
Haufen Negerküsse.

Vielen Dank liebe Mitreisende für die gesellige Runde,
sagt Klaus und der LTV Kiel Ost

Freitag, 1. Dezember 2017