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Montag, 9. Februar 2026

Florenz- Roma- Florenz

Ist es dieser Brevet, den ich in diesem Jahr fahren werde? 

Noch unentschlossen- denn einiges ist anders in diesem Jahr: 

 Da ist zum einen die 999 Tuscany, die ich im letzten Jahr nicht beenden konnte. 

Natürlich habe ich hinterher viel analysiert und ich war sicher die 999 in diesem Jahr für mich alleine noch einmal zu fahren. Nur den Start würde ich am Morgen machen und nicht wie im letzten Jahr ab 17 Uhr in die Nacht hinein fahren. Dies war einer der Gründe, warum ich am Nachmittag des Folgetages erkannte, dass es keinen Sinn mehr machen würde weiter zu fahren als Ponte d`Arbia. Mein Fahrschnitt war aufgrund der schweren Strecke so weit heruntergefallen, dass nur eine weitere Nacht ohne Schlaf, mich im Zeitlimit halten würde. Und dies kam für mich nicht in Frage. 

San Rossore-Ponte d'Arbia 406 km mit 7000 Hm 

Ein anderer Grund war vielleicht, dass ich die 999 Tuscany, nachdem ich 2024 die Mille Miglia zum fünften mal gefahren war, nicht ernst genug genommen habe. Auf jeden Fall ein Fehler einen Super- Brevet zu unterschätzen..... 

Nun, beides passiert mir sicher nicht noch einmal. Nie wieder Brevet mit Nachtstart!! 

Und siehe da, in Florenz würden wir morgens von 5-7 Uhr starten. 

Die 999 Tuscany fahre ich nun doch nicht in diesem Jahr. Dieser Herausforderung möchte ich mich noch nicht stellen, da nach der Cross- WM Ende November mein Herz aus dem Takt geraten ist. 

Achtung! Natürlich jetzt hier nicht den Fehler machen FRF zu unterschätzen, denn dieses Brevet hat auch 13000 Hm im Profil. 

Der Start wäre allerdings gut 2 Monate später und ich hoffe bis dahin meinen Gesundheitszustand besser einschätzen zu können. Und noch ist der erste 200er nicht gefahren. Rund um Berlin am 21. Februar wird neue Erkenntnisse bringen. 

 

Was für einen Start bei FRF spricht:

1. Früher Start zwischen 5 und 7 Uhr

2. Ungefähr alle 300 km gibt es eine Kontrollstelle mit Schlafgelegenheit und Bagdrop

3. Eine vielversprechende Strecke auf zum Teil mir unbekannten Straßen

4. Voranmeldung bis Ende März und Bezahlung bis Ende Mai

5. Kleine überschaubare Veranstaltung  

 

Sonntag, 2. März 2025

MM2024

Eine lange Geschichte- "Viel erlebt haben wir wieder einmal mehr!", schrieb ich am 20.August 24, kurz nachdem ich wieder zu Hause war.

 Und dass ich  noch weit entfernt davon war, einen Bericht zu schreiben.


 7 Monate hat es dieses Mal gedauert, bis ich soweit war. Und das ist gut so- es ist (fast) alles wieder da beim Schreiben und wieder befinde ich mich auf der Strecke, Bilder kommen, Namen muss ich teilweise recherchieren- zum Beispiel anhand der Finisher- Liste.

Dort fällt auf, dass Yuan nicht kurz vorher ins Ziel kam- es gibt einen Yuan, der 1h 20` später zusammen mit Ajis und Azly und auch mit Der Dirk ins Ziel kam. 

 Und kommt er womöglich aus Indonesien? 

 
Würde mich schon interessieren, was er in der Zeit noch gemacht hat. Hatte  er zum Beispiel seine Kollegen aus Indonesien und Malaysia noch vor dem Ziel erreicht- sind sie dann noch irgendwo angehalten oder hatten sie sich verfahren....
 
Vielleicht kann Stephan, wenn er LEL fährt, mit ihnen reden- denn dort wollen Sie fahren dieses Jahr.
Uns zieht es wieder nach Italien:
Nur noch gut 2 Monate bis wir dort bei der 999tuscany starten- dann wird es neue Geschichten geben......
 

 

 Und noch ein paar Fotos vom Finale:








 

Donnerstag, 27. Februar 2025

Rund um Berlin 2025

In diesem Jahr geht es zweimal rum, einmal rechts, einmal links.

Also zwei Brevets in diesem Jahr, zum Einrollen vor den ersten offiziellen Brevets in SH und HH.

Das Wetter hätte besser nicht sein können, denn pünktlich kündigte sich der Frühling an mit zweistelligen Gradzahlen nach einer längeren Frostperiode.

Widriges Wetter hatten wir oft genug aber ein Halt an einer Eisdiele vor Zypressen noch nicht. Fast Toscanische Verhältnisse- passend  zur 999, die ich in diesem Jahr fahren möchte.

   
Mein G. Motta ist noch rechtzeitig fertig geworden- Vor norddeutschen Zypressen  

Zu Zehnt sind wir langsam vorgefahren- Jochen und Carsten waren noch in Malente, haben uns aber bald eingeholt. Ludger kam schon aus NMS und Morten hat auf dem Markt den Kuchen vom Weber- Cafe probiert und für gut befunden.

In Hartenholm gab es die runden Berliner- doch den Bäcker fanden wir an anderer Stelle mit neuen Öfnungszeiten

 

Carsten und Jochen hatten dann also innerhalb von 30 Kilometern ca. 20 Minuten auf uns herausgefahren- und waren offensichtlich ganz froh, dass sie sich bei unserem ruhigen Tempo etwas ausruhen konnten. So blieben wir tatsächlich bis Hartenholm alle zusammen, was mir sehr entgegen kam. Sollte es gelingen die Runde wirklich einmal ruhig zu Ende zu fahren?? 

Sogar die Windrichtung war heute günstig- denn nachdem wir die ersten 30 km Gegendwind hinter uns hatten, kam er gefühlt nur noch von hinten. So flogen wir nach der Pause, Kellinghusen auf breiten verkehrsarmen Landstraßen entgegen- so lieb icks! Eine Baustelle mit längerer Sandpassage und das Kopfsteinpflaster bei Wulfsmoor und langsam wurde das Peloton kleiner. Hinter Kellinghusen teilten wir uns in zwei Gruppen- Carsten und Jochen hatten zu alter Form zurück gefunden.

Nächster Halt Bordesholm- da entdeckten wir eine Eisdiele, die schon offen ist!!

Am Ende wurden die Beine etwas müder- das dürfen sie auch beim ersten 200er der gerade eröffneten Saison.

Britta und Stephan waren zum ersten Mal dabei und Stephan hat einen kleinen Bericht geschrieben:

 

Dem Randonneur ist nichts zu schwör – ein Ausflug in die wunderbare Welt des Langstrecken-Radsports


Nach vielen Jahren im Banne des main stream - Radsports, unterwegs auf Carbonrahmen mit Hochprofil-Laufrädern und elektronischen Schaltungen, starteten meine Frau und ich Anfang dieses Jahres zu einer Reise in ein uns unbekanntes Territorium des Radsports: Wir folgten der geheimnisvollen Aufforderung zu einem morgendlichen Treffen vor dem Tor des Eutiner Schlosses, um dann in geselliger Runde von erprobten Randonneuren auf einem 200km Rundkurs durch Schleswig-Holstein, die Schönheiten des Radfahrens zu zelebrieren. Angesichts der umfangreichen Ausstattung vieler Mitfahrer (Kleidung, Nahrung, Ersatzteile) versicherten wir uns, dass keine Etappenfahrt geplant war. Wir erfuhren, dass die Regeln für Brevet-Fahrer weitgehende Autonomie bei der Bewältigung der Strecke fordern. Voller Erwartung, ob wir den Regeln gerecht werden könnten, starteten wir in den Vormittag, um schnell feststellen zu können, das aufmunternde Gespräch zwischen den Mitfahrern wurde hier intensiv genutzt, als eine moralische Unterstützung in langen Stunden auf dem Rennsattel; man könnte es auch als eine Form des Psychodopings bezeichnen, das glücklicherweise nicht auf der Verbotsliste steht und weitgehend nebenwirkungsfrei ist. Berichte über seltene Fälle von spontaner Taubheit lassen sich nicht verifizieren.

Kurzum, der minderschwere Verstoß gegen das Autarkie-Gebot durch kommunikatives Coaching klappte auch bei mir vorzüglich. Ebenso die praktische Unterstützung konnte ich ohne schlechtes Gewissen akzeptieren, als meinem Hinterrad noch vor mir, die Luft ausging. Chapeau den Radsportlern, die wissen, dass auch und gerade, der Radsportler ein soziales Wesen ist, das sich nicht von starren Regeln bestimmen lässt.

Am Ziel angekommen beschlossen meine Frau und ich, bei Weißbier und Würstchen in der Tankstelle, die Welt des Randonneurs in unser natürliches Radler-Habitat aufzunehmen. Dank an die Randonneure des 22.2.25.

Stephan H.

 

Den obligatorischen Tankstellen- Stopp hatte ich auch schon vermisst- ganz so unerfahren ward ihr wohl doch nicht ;-))




 

 

Mittwoch, 28. August 2024

5D 01h 43 M

 Meine Finisherzeit bei dieser 5. Teilnahme:


Viel erlebt haben wir wieder einmal mehr!

Noch schwieren Bilder, Geschichten durch den Kopf und ich bin noch weit entfernt davon, einen Bericht zu schreiben.....

Es wird wohl meine letzte Mille Miglia gewesen sein; das sagte ich auch zu Fermo, der mich daraufhin gleich einlud, 2028 als Crew- Mitglied dabei zu sein.

Da hab ich mich gefreut.....

Die 999 im nächsten Jahr- die wollte ich ja nicht noch einmal fahren.

Da kommt A.R.I. mit dieser Nachricht:



Die 999 als neue Veranstaltung in der Toscana, inclusive Monte Amiata!!!!