Sonntag, 27. Juli 2014
Donnerstag, 24. Juli 2014
Donnerstag, 17. Juli 2014
TBB V2 Kritischer Dreck
Kopfsteinpflaster, Betonplatten und immer wieder Sandwege.
kritisch betrachtet:
(hier findet man 30 Synonymgruppen und auch Werbung)
tadelnd:
Schon bei TBB V1 hatte ich mich mehrmals zu den teilweise endlosen Betonplattenwegen kritisch geäußert. Dieses Mal war der Anteil aber eher geringer. Da Kritik diesbezüglich von Ralf sowieso ignoriert wurde, blieb mir ja nichts anderes übrig, als diese Wege zu ertragen...Zum Glück hatte ich vorher nicht die Lager des Steuersatzes gewechselt.
zweifelhaft:
bedenklich, fraglich, halbseiden, lichtscheu, suspekt, zwielichtig, unseriös, heikel, obskur, verdächtig, unfreundlich, grob, kritisch, dunkel waren meine Mitfahrer nicht, befand ich mich doch eher in netter Gesellschaft Gleichgesinnter.
riskant:
technisch einfach war die Strecke sicher nicht, aber nicht riskant- riskieren konnte man vielleicht einen Sonnenbrand oder Dehydrierung. Auf den 46 km von Fehrbellin bis zur Gaststätte in Ferchesar habe ich zwei Flaschen leer getrunken- einige Mitfahrer führten nur eine Flasche mit!
gereizt:
alles entspannt - naja- vielleicht die Verbindung "Mensch- Sattel" war am Ende doch etwas gereizt..
misslich:
nach der ersten Pause musste ich dann mal in die Büsche und anschließend wieder zu meiner Gruppe auffahren- es hat eine Weile gedauert- dabei genoss ich es alleine im hohen Tempo zu crossen.
anspruchsvoll:
war es. Streckenlänge, Sandwege etc. Die Tour war sehr anspruchsvoll- besonders der Sandweg auf den letzten Kilometern durch die Döberitzer Heide zog die letzten Körner und dabei war volle Konzentration gefragt.
unwohl:
im Gegenteil- sauwohl fühlte ich mich auf meinem Surly nach längerer Crossabstinenz. So macht Radfahren Spass

geringschätzig:
betrachtete mich der Kellner des italienischen Restaurants von oben bis unten und fragte, ob wir reserviert hätten!?
Die Tour hatte ich sicher nicht als zu gering eingeschätzt. Punkt 19:00 landeten wir in Spandau- Schnitt von 18,3 km/h brutto- ganz schön anstrengend !
verfänglich:
bedenklich, gefährlich, heikel, schädlich,Hinterher im Zug fragte ich mich, ob es wohl eine Überdosis Radfahren gibt??
wählerisch:Abzwiege gab es genug, bei denen man sich hätte verfahren können. Der Track war gut und mit einem 120er Zoomlevel konnte ich sicher navigieren, so dass ich nur selten wenige Meter zu viel fuhr. Als dieses einmal an einer Weggabel passierte, ich dann anschließend abkürzte um wieder auf den track zu kommen, verloren wir leider Ralf und Ingo, mit denen wir so viele Kilometer zusammen gefahren waren. In Wustermark beim Discounter sahen wir zwar wieder aber wir mussten weiter um unseren Zug nicht zu verpassen.
fantastisch:
aufregend, bewegt, kritisch, spektakulär, tollkühn, unsicher, außergewöhnlich, außerordentlich, beachtlich, bedeutend, bemerkenswert, einzigartig, enorm, erheblich, abenteuerlich
Das war TBB!
kritisch betrachtet:
(hier findet man 30 Synonymgruppen und auch Werbung)
tadelnd:
Schon bei TBB V1 hatte ich mich mehrmals zu den teilweise endlosen Betonplattenwegen kritisch geäußert. Dieses Mal war der Anteil aber eher geringer. Da Kritik diesbezüglich von Ralf sowieso ignoriert wurde, blieb mir ja nichts anderes übrig, als diese Wege zu ertragen...Zum Glück hatte ich vorher nicht die Lager des Steuersatzes gewechselt.zweifelhaft:
bedenklich, fraglich, halbseiden, lichtscheu, suspekt, zwielichtig, unseriös, heikel, obskur, verdächtig, unfreundlich, grob, kritisch, dunkel waren meine Mitfahrer nicht, befand ich mich doch eher in netter Gesellschaft Gleichgesinnter.
riskant:
technisch einfach war die Strecke sicher nicht, aber nicht riskant- riskieren konnte man vielleicht einen Sonnenbrand oder Dehydrierung. Auf den 46 km von Fehrbellin bis zur Gaststätte in Ferchesar habe ich zwei Flaschen leer getrunken- einige Mitfahrer führten nur eine Flasche mit!
gereizt:
alles entspannt - naja- vielleicht die Verbindung "Mensch- Sattel" war am Ende doch etwas gereizt..
misslich:
nach der ersten Pause musste ich dann mal in die Büsche und anschließend wieder zu meiner Gruppe auffahren- es hat eine Weile gedauert- dabei genoss ich es alleine im hohen Tempo zu crossen.anspruchsvoll:
war es. Streckenlänge, Sandwege etc. Die Tour war sehr anspruchsvoll- besonders der Sandweg auf den letzten Kilometern durch die Döberitzer Heide zog die letzten Körner und dabei war volle Konzentration gefragt.
unwohl:
im Gegenteil- sauwohl fühlte ich mich auf meinem Surly nach längerer Crossabstinenz. So macht Radfahren Spass

geringschätzig:
betrachtete mich der Kellner des italienischen Restaurants von oben bis unten und fragte, ob wir reserviert hätten!?
Die Tour hatte ich sicher nicht als zu gering eingeschätzt. Punkt 19:00 landeten wir in Spandau- Schnitt von 18,3 km/h brutto- ganz schön anstrengend !
verfänglich:
bedenklich, gefährlich, heikel, schädlich,Hinterher im Zug fragte ich mich, ob es wohl eine Überdosis Radfahren gibt??
wählerisch:Abzwiege gab es genug, bei denen man sich hätte verfahren können. Der Track war gut und mit einem 120er Zoomlevel konnte ich sicher navigieren, so dass ich nur selten wenige Meter zu viel fuhr. Als dieses einmal an einer Weggabel passierte, ich dann anschließend abkürzte um wieder auf den track zu kommen, verloren wir leider Ralf und Ingo, mit denen wir so viele Kilometer zusammen gefahren waren. In Wustermark beim Discounter sahen wir zwar wieder aber wir mussten weiter um unseren Zug nicht zu verpassen.
fantastisch:
aufregend, bewegt, kritisch, spektakulär, tollkühn, unsicher, außergewöhnlich, außerordentlich, beachtlich, bedeutend, bemerkenswert, einzigartig, enorm, erheblich, abenteuerlich
Das war TBB!
Mittwoch, 16. Juli 2014
TBB V2- Radfahren für Erwachsene
Radfahren für Erwachsene; nicht zum Nacktradeln wurde hier aufgerufen.
Jeder Teilnehmer fährt eigenverantwortlich und selbstbestimmt- selfsupported heißt das in denglisch.
Verpflegt wird an Tankstellen...Bäckereien etc...fremde Hilfe wird ungern gesehen....das Übliche also, wenn es um einen Brevet geht.
Neu bei TBB V2 ist, dass die Strecke nicht in Etappen eingeteilt ist- ein echter 200er, das ist bei Brevets auf der Straße Minimum und das "non stop".
Eine Herausforderung, das war mir klar, und Indorein und ich hatten zusätzlich, zugbedingt, ein Zeitlimit von 12 h. Das sollte zu schaffen sein- "ambitioniert" nannte das Marc. Marc war, wie immer mit dem Trecker angereist, um erneut den MTB versus Crosser- Test zu fahren. 12 h heisst 18 er Schnitt brutto- fährt man schnell, so kann man umso mehr Pause machen. Genau das hatte ich vor, denn auf die Bahn warten, wollte ich nicht.
15 Starter fanden sich dann an Ralfs Lieblingsbackshop im Moabit ein. Es soll hier den besten Kaffee geben und für einen Stammgast machen sie die Bude auch mal etwas früher auf- nehmen sogar vorab Bestellungen auf, damit dann schon alles fertig im Tresen liegt. Ehrlich gesagt, ich fand den Pfannkuchen in der Backbude von TBB V1 besser, aber der Kaffee war tatsächlich klasse.
Ich hatte mich, von Kreuzberg kommend, schon etwas warm gefahren. Am Start trudelten langsam alle Starter ein- es ging sehr entspannt zu- wir starteten mit ca 10 Minuten Verspätung- Na und?
Es gab wohl eben so viele MTBs wir Crosser. Am Gepäck sah man, dass hier eher Randonneure am Start sind. Indorein hatte ein kleines grünes Täschchen unter den Lenker gebunden- sein einziges Gepäck überhaupt- ein echter Minimalist.
Von Moabit gings zunächst nach Spandau- ich erkannte einige Stellen von TBB V1 wieder.
Stadtcrossen ! Das mag ich ja- ich wohn ja auch nicht in Berlin. Tempo wurde gemacht und daran war Ralf nicht unschuldig. Richtig flott, zog sich das Feld gleich auseinander- Kaffee-Pinkel-Pausen musste ich mir hart erarbeiten... Bald trennte sich das Feld nach Fahrradtypen - vollständig? - nein, ein tapferer Fahrer aus einen Dorf in Ostholstein behauptete sich neben den Crossern und auch ein MTBler mit 29er Bereifung.
Ralf hatte vorab Orte angegeben mit Verpflegungsmöglichkeit. Nach 24 km muss man noch nicht halten- der nächste Stop wäre danach in Fehrbellin bei km 74. Relativ weit- jedoch die sinnvollste Einteilung. Anschließend konnte man noch bei 130/ 140 km und 190 km anhalten.
So ähnlich teile ich mir auch einen Asphalt- Brevet ein- hier könnten die Streckenabschnitte lang werden und ich hatte mir einen zweiten Flaschenhalten anmontiert.
Schnell waren wir in Fehrbellin- ich glaube wir hatten einen 24er Schnitt. Viel Zeit also für eine erste Kaffeepause mit Gebäck. Ralf und ich sicherten uns die ersten beiden Plätze, die vor der Bäckerei standen.
Leider kein Landbäcker, wie bei TBB V1, die Pfannkuchen hießen hier schon "Berliner"- wohl ein Zeichen für Großbäckerei- und so schmeckten diese leider auch. Andere Fahrer gesellten sich zu uns- es gab noch weitere Stühle, die rausgestellt werden konnten...es wurde gemütlich...und langsam auch richtig warm.
Die Flaschen wurden bis zum Rand gefüllt- die nächste Etappe sollte lang werden und trocken.
ein paar Bilder und bald geht der Bericht weiter....dranbleiben!
Jeder Teilnehmer fährt eigenverantwortlich und selbstbestimmt- selfsupported heißt das in denglisch.
Verpflegt wird an Tankstellen...Bäckereien etc...fremde Hilfe wird ungern gesehen....das Übliche also, wenn es um einen Brevet geht.
Neu bei TBB V2 ist, dass die Strecke nicht in Etappen eingeteilt ist- ein echter 200er, das ist bei Brevets auf der Straße Minimum und das "non stop".
Eine Herausforderung, das war mir klar, und Indorein und ich hatten zusätzlich, zugbedingt, ein Zeitlimit von 12 h. Das sollte zu schaffen sein- "ambitioniert" nannte das Marc. Marc war, wie immer mit dem Trecker angereist, um erneut den MTB versus Crosser- Test zu fahren. 12 h heisst 18 er Schnitt brutto- fährt man schnell, so kann man umso mehr Pause machen. Genau das hatte ich vor, denn auf die Bahn warten, wollte ich nicht.
15 Starter fanden sich dann an Ralfs Lieblingsbackshop im Moabit ein. Es soll hier den besten Kaffee geben und für einen Stammgast machen sie die Bude auch mal etwas früher auf- nehmen sogar vorab Bestellungen auf, damit dann schon alles fertig im Tresen liegt. Ehrlich gesagt, ich fand den Pfannkuchen in der Backbude von TBB V1 besser, aber der Kaffee war tatsächlich klasse.
Ich hatte mich, von Kreuzberg kommend, schon etwas warm gefahren. Am Start trudelten langsam alle Starter ein- es ging sehr entspannt zu- wir starteten mit ca 10 Minuten Verspätung- Na und?
Es gab wohl eben so viele MTBs wir Crosser. Am Gepäck sah man, dass hier eher Randonneure am Start sind. Indorein hatte ein kleines grünes Täschchen unter den Lenker gebunden- sein einziges Gepäck überhaupt- ein echter Minimalist.Von Moabit gings zunächst nach Spandau- ich erkannte einige Stellen von TBB V1 wieder.
Stadtcrossen ! Das mag ich ja- ich wohn ja auch nicht in Berlin. Tempo wurde gemacht und daran war Ralf nicht unschuldig. Richtig flott, zog sich das Feld gleich auseinander- Kaffee-Pinkel-Pausen musste ich mir hart erarbeiten... Bald trennte sich das Feld nach Fahrradtypen - vollständig? - nein, ein tapferer Fahrer aus einen Dorf in Ostholstein behauptete sich neben den Crossern und auch ein MTBler mit 29er Bereifung.
So ähnlich teile ich mir auch einen Asphalt- Brevet ein- hier könnten die Streckenabschnitte lang werden und ich hatte mir einen zweiten Flaschenhalten anmontiert.
Schnell waren wir in Fehrbellin- ich glaube wir hatten einen 24er Schnitt. Viel Zeit also für eine erste Kaffeepause mit Gebäck. Ralf und ich sicherten uns die ersten beiden Plätze, die vor der Bäckerei standen.
Leider kein Landbäcker, wie bei TBB V1, die Pfannkuchen hießen hier schon "Berliner"- wohl ein Zeichen für Großbäckerei- und so schmeckten diese leider auch. Andere Fahrer gesellten sich zu uns- es gab noch weitere Stühle, die rausgestellt werden konnten...es wurde gemütlich...und langsam auch richtig warm.
Die Flaschen wurden bis zum Rand gefüllt- die nächste Etappe sollte lang werden und trocken.
ein paar Bilder und bald geht der Bericht weiter....dranbleiben!
Donnerstag, 10. Juli 2014
TBB V2- Prolog
Radfahren ohne Asphalt, ohne nervigen Autoverkehr- dabei möglichst viel Natur erleben und das auch noch in netter Gesellschaft- also im Rahmen einer Veranstaltung vielleicht.....
Vor einigen Jahren kamen die sogenannten CTFs in Mode- eine Abwandlung der RTF- eine Radtourenfahrt im Gelände. Die Saison verlängerte sich auf ein ganzes Jahr, Hurah!
Hier in Ostholstein veranstaltet unser Radtreff schon fast im 10ten Jahr die Bungsberg CTF mit dem Bungsberg CTF- Marathon über 100 km- eine sportliche Herausforderung.
Im Sommer fährt man Langstreckentouren, möglichst lang, Brevets oder Ähnliches und im Winter im Gelände. Beides macht Spass und da liegt es nahe eine einfache Rechnung aufzustellen:
Füge ich Beides zusammen, erhalte ich doppelt so viel Spass.
Da gab es 2010 Critical Dirt, eine Veranstaltung, bei der Radfahrer in 4 Etappen von Göttingen nach Görlitz fuhren. Ich konnte leider nicht mitfahren, da meine Eltern Goldhochzeit feierten. Aber Johanna war da und Uwe und Schnuffi (Bericht auf HFS) und als Johanna davon bei unserer Bungsberg CTF erzählte, kam mir wieder die Idee auf dem X- Weg von Flensburg nach Hamburg zu fahren.
Diese 400 km wollte ich, wie bei einem Brevet üblich non-stop fahren aber Johanna konnte mich davon überzeugen, dass ich dann wohl eher alleine auf die Strecke gehen würde....
FlensburgXHamburg fuhren am Ende 26 Teilnehmer in 2 Etappen und alle Teilnehmer waren so begeistert, dass dieser Cross- Brevet nicht der letzte blieb....Es folgten der Hamburger Brockensturm, Heide Dirt, Transbrandenburg und Transbrandenburg V2 ("Kritischer Dreck").
Ralf, der "Engländer aus Berlin" habe ich 2010 bei der Mille Miglia kennengelernt. Neu für ihn bei FLXHH war das Brevet fahren im Gelände- inzwischen kennt er jeden Sand- und Feldweg, jedes Kopfsteinpflaster, leider auch jeden Betonplattenweg in Brandenburg. Auch der 600er Brevet der ARA- BB, den Ralf 2013 noch organisierte, hatte schon reichlich Crosseinlagen, so dass sich wohl einige Brevetfahrer der Carbonfraktion im Nachhinein beschwerten. Dabei hatte Ralf vorher gewarnt und empfohlen mindestens 25er Reifen und nicht mehr als 5 bar zu fahren.
Transbrandenburg im April, da fuhr ich die erste Etappe mit, hatte Lust auf mehr gemacht. Hier hatten mir die Betonplatten zwar weniger gefallen, dafür aber die Feldwege und Kopfsteinpflasterstraßen, die teilweise kilometerlang waren, umso mehr.
TBB V2 war nun keine Etappenfahrt mehr, sondern ein echter 200er Brevet, non stop! auf überwiegend unbefestigten Wegen. 214 km, das ist schon eine Herausforderung und ich war gespannt, wieviele Teilnehmer dort auftauchen würden...
mehr lesen im nächsten blog...
Vor einigen Jahren kamen die sogenannten CTFs in Mode- eine Abwandlung der RTF- eine Radtourenfahrt im Gelände. Die Saison verlängerte sich auf ein ganzes Jahr, Hurah!
Hier in Ostholstein veranstaltet unser Radtreff schon fast im 10ten Jahr die Bungsberg CTF mit dem Bungsberg CTF- Marathon über 100 km- eine sportliche Herausforderung.
Im Sommer fährt man Langstreckentouren, möglichst lang, Brevets oder Ähnliches und im Winter im Gelände. Beides macht Spass und da liegt es nahe eine einfache Rechnung aufzustellen:
Füge ich Beides zusammen, erhalte ich doppelt so viel Spass.
| Critical Dirt 2010 |
Diese 400 km wollte ich, wie bei einem Brevet üblich non-stop fahren aber Johanna konnte mich davon überzeugen, dass ich dann wohl eher alleine auf die Strecke gehen würde....
![]() |
| Teinehmer bei FLXHH |
FlensburgXHamburg fuhren am Ende 26 Teilnehmer in 2 Etappen und alle Teilnehmer waren so begeistert, dass dieser Cross- Brevet nicht der letzte blieb....Es folgten der Hamburger Brockensturm, Heide Dirt, Transbrandenburg und Transbrandenburg V2 ("Kritischer Dreck").
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| FLXHH: am Start- der Engländer im LEL- Trikot |
Transbrandenburg im April, da fuhr ich die erste Etappe mit, hatte Lust auf mehr gemacht. Hier hatten mir die Betonplatten zwar weniger gefallen, dafür aber die Feldwege und Kopfsteinpflasterstraßen, die teilweise kilometerlang waren, umso mehr.
TBB V2 war nun keine Etappenfahrt mehr, sondern ein echter 200er Brevet, non stop! auf überwiegend unbefestigten Wegen. 214 km, das ist schon eine Herausforderung und ich war gespannt, wieviele Teilnehmer dort auftauchen würden...
mehr lesen im nächsten blog...
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| TBB V2 |
Sonntag, 29. Juni 2014
1. Schweriner-RTF-Sparkassenrennen
Meck- Pomm machts möglich- was sonst nur im benachbarten Ausland zu beobachten ist.
Rennen auf nicht abgesperrten Strecken-- Ampelkreuzungen von der Polizei abgesichert....
Schon bei der Mecklenburger Seen Runde, MSR, gab es eine professionelle Zeitmessung, aber...
anschließend rudert man wieder etwas zurück und schreibt:
"Die Zeit bitte: Tollense-Timing kennt sich aus
Bei der MECKLENBURGER SEEN RUNDE geht es um die Freude am Fahrradfahren. Daher wird es bei der Tour keine Wertungen und Platzierungen, aber für jeden erfolgreichen Teilnehmer/Teilnehmerin eine Medaille geben.
Trotzdem wollen wir Euch nicht vorenthalten, wie lange Ihr unterwegs wart. Um das bei einer Veranstaltung in der Größenordnung der MSR zuverlässig zu bewerkstelligen, haben wir uns einen professionellen Partner ins Boot geholt:"
Nun gab es als Beiprogramm zum Internationalen Schweriner Schlosstriathlon das 1. Schweriner-RTF-Sparkassenrennen.
Leider waren wegen des Regens nur gut 1/3 der gemeldeten Starter erschienen. Ein Begleitfahrzeug führte uns aus der Stadt und während des gesamten Rennens- oder war es doch eine RTF??
Für ein Straßenrennen, an dem ich bislang noch nie teilgenommen hatte, fand ich das Tempo eher bummelig. Da wird auf manch einer RTF härter gefahren, wie vor noch gar nicht so langer Zeit in Boltenhagen. Am Wendepunkt wurde gestempelt und gegessen, getrunken. Vom Wendepunkt waren es noch gut 20 km bis ins Ziel- ein längerer Anstieg- nun wurde zum ersten Mal etwas gezupft. War wohl ein Test, um zu sehen, was die Konkurrenz so drauf hat. Anschließend zog das Tempo langsam an. Wellig ist das Terrain und hügelan gibt es schon mal Versuche zu entkommen. Es ist keine Rampe, kurz vor Rampe, 9 km vor dem Ziel, jedoch ist der Anstieg etwas länger, etwas steiler als die anderen Wellenberge.
Ein Fahrer im weißen Trikot der Mecklenburger Sparkasse zeigte sich auch vorher schon angriffslustig- wagt einen erneuten Ausrissversuch. Das Feld wird eher ruhiger- das ist für mich die Gelegenheit zum Führenden heranzuspringen- setze mich vor und ziehe das bis zur Kuppe durch.
Als ich mich oben umdrehe, sehe ich, dass auch "Palmberg" mitgeht- er fordert uns auf weiter zu machen!?- was hatte ich denn vor? Tatsächlich kommen wir ein gutes Stück weg- wir kreiseln nun und der Abstand zum Feld wird immer größer. Hinterm Paulsdamm auf der langen Geraden entlang des Kanals ist das Feld noch in Sichtweite- noch ca 4 km bis ins Ziel- der Vorsprung müsste reichen.
Nur noch ein Kreisverkehr und dann immer geradeaus. Ich will jetzt nicht mehr führen- fahre an zweiter Position in den Kreis. Wir sind nicht schnell, es ist nass- doch vor mir sehe ich den Fahrer im weißen Trikot wegrutschen und fast zeitgleich rutsche ich hinterher. So schnell wie ich unten liege, sitze ich auch schon wieder im Sattel und weiter gehts. Immer noch mit "Palmberg" auf gleicher Höhe kommen wir zur nächsten Kreuzung, die wegen des ODs noch gesperrt ist- wir rufen und ein ordner reisst die Absperrung zur Seite- zum Glück zur richtigen. "Palmberg" greift in dem Moment an - ist schnell zu weit weg- und ich mit einem 2. Platz sehr zufrieden.
Schön, dass auf den letzten Kilometern aus der RTF doch noch ein Rennen wurde.
Ich wollte nie an einem Straßenrennen teilnehmen, weil man bei einem Straßenrennen stürzen kann-aber schön war es doch- und die leichten Hautabschürfungen tuen fast gar nicht weh.
Am Ende gab es noch eine leckere Erbsensuppe mit Wurst und eine schöne Urkunde.
Rennen auf nicht abgesperrten Strecken-- Ampelkreuzungen von der Polizei abgesichert....
Schon bei der Mecklenburger Seen Runde, MSR, gab es eine professionelle Zeitmessung, aber...
anschließend rudert man wieder etwas zurück und schreibt:
"Die Zeit bitte: Tollense-Timing kennt sich aus
Bei der MECKLENBURGER SEEN RUNDE geht es um die Freude am Fahrradfahren. Daher wird es bei der Tour keine Wertungen und Platzierungen, aber für jeden erfolgreichen Teilnehmer/Teilnehmerin eine Medaille geben.
Trotzdem wollen wir Euch nicht vorenthalten, wie lange Ihr unterwegs wart. Um das bei einer Veranstaltung in der Größenordnung der MSR zuverlässig zu bewerkstelligen, haben wir uns einen professionellen Partner ins Boot geholt:"
Nun gab es als Beiprogramm zum Internationalen Schweriner Schlosstriathlon das 1. Schweriner-RTF-Sparkassenrennen.
Leider waren wegen des Regens nur gut 1/3 der gemeldeten Starter erschienen. Ein Begleitfahrzeug führte uns aus der Stadt und während des gesamten Rennens- oder war es doch eine RTF??
Für ein Straßenrennen, an dem ich bislang noch nie teilgenommen hatte, fand ich das Tempo eher bummelig. Da wird auf manch einer RTF härter gefahren, wie vor noch gar nicht so langer Zeit in Boltenhagen. Am Wendepunkt wurde gestempelt und gegessen, getrunken. Vom Wendepunkt waren es noch gut 20 km bis ins Ziel- ein längerer Anstieg- nun wurde zum ersten Mal etwas gezupft. War wohl ein Test, um zu sehen, was die Konkurrenz so drauf hat. Anschließend zog das Tempo langsam an. Wellig ist das Terrain und hügelan gibt es schon mal Versuche zu entkommen. Es ist keine Rampe, kurz vor Rampe, 9 km vor dem Ziel, jedoch ist der Anstieg etwas länger, etwas steiler als die anderen Wellenberge.
Ein Fahrer im weißen Trikot der Mecklenburger Sparkasse zeigte sich auch vorher schon angriffslustig- wagt einen erneuten Ausrissversuch. Das Feld wird eher ruhiger- das ist für mich die Gelegenheit zum Führenden heranzuspringen- setze mich vor und ziehe das bis zur Kuppe durch.
Als ich mich oben umdrehe, sehe ich, dass auch "Palmberg" mitgeht- er fordert uns auf weiter zu machen!?- was hatte ich denn vor? Tatsächlich kommen wir ein gutes Stück weg- wir kreiseln nun und der Abstand zum Feld wird immer größer. Hinterm Paulsdamm auf der langen Geraden entlang des Kanals ist das Feld noch in Sichtweite- noch ca 4 km bis ins Ziel- der Vorsprung müsste reichen.
Schön, dass auf den letzten Kilometern aus der RTF doch noch ein Rennen wurde.
Ich wollte nie an einem Straßenrennen teilnehmen, weil man bei einem Straßenrennen stürzen kann-aber schön war es doch- und die leichten Hautabschürfungen tuen fast gar nicht weh.
Am Ende gab es noch eine leckere Erbsensuppe mit Wurst und eine schöne Urkunde.
Samstag, 28. Juni 2014
gravel rOHds
Eine Tour auf den schönsten Pisten Ostholsteins- 4 Stunden mit dem Motta unterwegs mit etlichen Fotostopps. Ja, auch das Motta Rennrad fühlt sich mit 28er Bereifung und ca 5 bar Druck auf Schotter sehr wohl. Lauter Postkarten- Motive. Unterwegs kam mir die Idee auf dieser Strecke mal ein gravel road race zu veranstalten- warum nicht?
Dienstag, 17. Juni 2014
28 km gegen die Uhr
Woher stammt eigentlich der Name "Altes Land"?
"Der Name Altes Land hat nichts mit „alt“ zu tun, sondern weist auf die Besiedlungsgeschichte hin. Auf Plattdeutsch heißt das Gebiet Olland (hochd. „Altland“). Dieser Name geht auf die Kolonisierung durch niederländische Kolonisten zwischen 1130 und 1230 zurück."
Wikipedia weiß Bescheid. Und jetzt weiß ich auch woher das Ollaner Radteam seinen Namen hat.
Ein Einzelzeitfahren und man trifft doch immer wieder die gleichen Fahrer auf der Strecke....
Als Vorbereitung auf meinen ersten Triathlon in der Rosenstadt und aus Spass. Den haben offensichtlich auch die Veranstalter. Ein kleiner Verein, der eine tolle Veranstaltung organisiert.
Danke für 50 m gravel road- hier konnte ich wichtige Zehntel gut machen. Der Kurs war kurvenreich und sicherlich auch landschaftlich schön- doch wer hat schon Zeit....
Mit dem Ergebnis war ich zufrieden und, AUA , jetzt weiß ich auch warum Triathleten eine stumpfe Sattelnase haben.
hier die Ergebnisse und noch einige Impressionen:
"Der Name Altes Land hat nichts mit „alt“ zu tun, sondern weist auf die Besiedlungsgeschichte hin. Auf Plattdeutsch heißt das Gebiet Olland (hochd. „Altland“). Dieser Name geht auf die Kolonisierung durch niederländische Kolonisten zwischen 1130 und 1230 zurück."
Wikipedia weiß Bescheid. Und jetzt weiß ich auch woher das Ollaner Radteam seinen Namen hat.
Ein Einzelzeitfahren und man trifft doch immer wieder die gleichen Fahrer auf der Strecke....
Als Vorbereitung auf meinen ersten Triathlon in der Rosenstadt und aus Spass. Den haben offensichtlich auch die Veranstalter. Ein kleiner Verein, der eine tolle Veranstaltung organisiert.
Danke für 50 m gravel road- hier konnte ich wichtige Zehntel gut machen. Der Kurs war kurvenreich und sicherlich auch landschaftlich schön- doch wer hat schon Zeit....
Mit dem Ergebnis war ich zufrieden und, AUA , jetzt weiß ich auch warum Triathleten eine stumpfe Sattelnase haben.
hier die Ergebnisse und noch einige Impressionen:
Freitag, 13. Juni 2014
3St/200k
Also 3 Stück Kuchen der allerfeinsten Sorte- dafür fuhren wir einmal um den Kleinen Belt (Lillebælt)
Nach TI V10 konnte ich mich noch nicht wieder motivieren an einer der üblichen Veranstaltungen ( Brevet, Nordcup,etc) teil zu nehmen. Eine Ausnahme war die RTF in Boltenhagen- da war ich aber auch noch nicht so oft. Kürzlich stieß ich, mehr per Zufall, auf die Seite der ARD ( Audax Randonneurs Danmark)- und, siehe da, es gibt wieder Brevets mit Start in Sonderborg, wie auch schon 2003, als ich meine ersten Qualifikations- Brevets für PBP fuhr- mein erster 400er, zusammen mit Matthi, mein erster 600er mit Knut und Heino. Damals organisierte Peter A. diese Brevets.
Der 200er am 07. Juni passte in unseren Zeitplan und so fuhren Klaus und ich frühmorgens in Ostholstein los.
Die Strecke konnten wir uns vorab anschauen und den Track herunterladen, da diese bei gpsies veröffentlicht ist. (link) .
Einmal rund um den Kleinen Belt, von Sonderborg auf der Insel Als führt die Strecke entlang der Küste hoch bis wir über die Lillebaeltsbro Jylland verlassen, um auf Fünen die Küste wieder herunter zu fahren. Ziel ist dann ein Campingplatz in der Nähe der Alsfähre.
An der Ostküste Jyllands gibt es Fjorde, wie auch in Schleswig -Holstein, das bedeutet: "runter zum Fjord und anschließend wieder rauf". Die Steigungen sind hier ähnlich, wie bei uns - nur etwas länger.
Endlich mal wieder eine Veranstaltung, die mich interessierte- auf die ich mich freute...
Am Danhostel in Sonderborg trafen wir gleich auf Helge, der die Brevets nun veranstaltet. Wir erfuhren, dass es nur 5 Teilnehmer gibt- Helge besorgte einen Kaffee und dann gings los.
Ich wollte den Brevet genießen- keine Hetzerei an den Kontrollstellen- kein Rennen fahren.
Helge hatte seinen Enkelsohn (16 Jahre) motiviert mitzufahren- wollte ihn "beschützen" und sicher über die Strecke bringen. Mit dabei war auch Lars, für den das Langstreckenfahren relativ neu ist. Helge klärte gleich, wie sie fahren wollten und wenn wir schnell fahren würden, dann verabschiedete er sich gleich.....
Wollten wir ja nicht und wir erklärte, dass wir zusammen fahren könnten, wenn und solange es passt.
Wir einigten uns darauf, dass wir um 17:00 (nach 9 h) die Fähre nehmen würden. Es gäbe da eine Bäckerei, die sehr guten Kuchen hätte. Dort könnten wir länger bei Kaffee und Kuchen pausieren, wenn wir vorher zügig durchkommen und die Pausen an den Kontrollen kurz halten. Das hörte sich nach einem guten Plan an.
"Wo ist denn Haarby mit der guten Bäckerei?" fragte ich voller Vorfreude. Ca. 20 km vor dem Ziel !?, war die Antwort. Also los.
Der Start war gar nicht soo langsam. Nach 14 km legte Klaus einen "taktischen Platten" so wie er es beim 600er ab Kiel schon geübt hatte, ein. Das Peloton fuhr langsam vor. Anschließend machten wir ein Paarzeitfahren, jeweils eine Abfahrt, eine Auffahrt und dann Wechsel. Wir drückten dabei aufs Tempo.
Trotzdem benötigten wir 33km um die Gruppe wieder einzuholen. Da waren wir schon fast an der ersten Kontrollstelle. Eine Eisdiele in Heilsminde.
Hinter Kolding gibt es einige steilere Steigungen entlang des Koldingfjordes und dann sieht man auch schon die Brücke über den Sund. In Middelfart wartet die erste Tankstelle auf uns- hier gönne ich mir ein Lakritzeis und das erste Stück Kuchen. Die nächste Tankstelle ist in Assens und schon bald kommen wir an die Bäckerei in Haarby. Große Auswahl und die Entscheidung fällt schwer... meine Wahl fällt auf
1.
2.
Wir haben 20 min, also bis 16:00 Uhr Zeit, Kaffee und Kuchen auf einer Bank in der Sonne zu genießen.
Helge hat viel Erfahrung im Langstreckenfahren, er leitet die Gruppe, bremst ein, wenn jemand etwas zurückfällt, macht Tempo am Ende, als es doch etwas knapp wird mit der Fähre und zieht noch einen Faihren-Sprint an....An den Tankstellen wird gewartet, bis jeder sein Brot auf hat aber auch nicht gebummelt.
Ein richtiger Kapitän des Pelotons- das gefällt mir.
Auf Als haben wir dann noch 18 km zu fahren bis Sonderborg.
Hier zu fahren hat mal wieder richtig Spass gemacht und wir versprechen im nächsten Jahr wieder zu kommen. Der 300er soll recht anspruchsvoll sein- der Munkebjerg gehört zur Strecke... natürlich von der Fjordseite zu fahren, wie Helge meinte :-))
Warum nicht mal andere Strecken fahren, um sich für PBP im nächsten Jahr zu qualifizieren und Sonderborg ist nicht so weit weg für uns Holsteiner.
Ich sprach mit Helge über einen 600er- hierbei schlafen die Randonneure in vorher organisierten Betten!!
Auch das entspricht meiner Vorstellung vom Langstreckenfahren.
Fazit: ich wollte mal wieder einen entspannten Brevet fahre-- ist gelungen.
Nach TI V10 konnte ich mich noch nicht wieder motivieren an einer der üblichen Veranstaltungen ( Brevet, Nordcup,etc) teil zu nehmen. Eine Ausnahme war die RTF in Boltenhagen- da war ich aber auch noch nicht so oft. Kürzlich stieß ich, mehr per Zufall, auf die Seite der ARD ( Audax Randonneurs Danmark)- und, siehe da, es gibt wieder Brevets mit Start in Sonderborg, wie auch schon 2003, als ich meine ersten Qualifikations- Brevets für PBP fuhr- mein erster 400er, zusammen mit Matthi, mein erster 600er mit Knut und Heino. Damals organisierte Peter A. diese Brevets.
Der 200er am 07. Juni passte in unseren Zeitplan und so fuhren Klaus und ich frühmorgens in Ostholstein los.
Die Strecke konnten wir uns vorab anschauen und den Track herunterladen, da diese bei gpsies veröffentlicht ist. (link) .
Einmal rund um den Kleinen Belt, von Sonderborg auf der Insel Als führt die Strecke entlang der Küste hoch bis wir über die Lillebaeltsbro Jylland verlassen, um auf Fünen die Küste wieder herunter zu fahren. Ziel ist dann ein Campingplatz in der Nähe der Alsfähre.
An der Ostküste Jyllands gibt es Fjorde, wie auch in Schleswig -Holstein, das bedeutet: "runter zum Fjord und anschließend wieder rauf". Die Steigungen sind hier ähnlich, wie bei uns - nur etwas länger.
Endlich mal wieder eine Veranstaltung, die mich interessierte- auf die ich mich freute...
Am Danhostel in Sonderborg trafen wir gleich auf Helge, der die Brevets nun veranstaltet. Wir erfuhren, dass es nur 5 Teilnehmer gibt- Helge besorgte einen Kaffee und dann gings los.
Ich wollte den Brevet genießen- keine Hetzerei an den Kontrollstellen- kein Rennen fahren.
Helge hatte seinen Enkelsohn (16 Jahre) motiviert mitzufahren- wollte ihn "beschützen" und sicher über die Strecke bringen. Mit dabei war auch Lars, für den das Langstreckenfahren relativ neu ist. Helge klärte gleich, wie sie fahren wollten und wenn wir schnell fahren würden, dann verabschiedete er sich gleich.....
Wollten wir ja nicht und wir erklärte, dass wir zusammen fahren könnten, wenn und solange es passt.
Wir einigten uns darauf, dass wir um 17:00 (nach 9 h) die Fähre nehmen würden. Es gäbe da eine Bäckerei, die sehr guten Kuchen hätte. Dort könnten wir länger bei Kaffee und Kuchen pausieren, wenn wir vorher zügig durchkommen und die Pausen an den Kontrollen kurz halten. Das hörte sich nach einem guten Plan an.
"Wo ist denn Haarby mit der guten Bäckerei?" fragte ich voller Vorfreude. Ca. 20 km vor dem Ziel !?, war die Antwort. Also los.
Der Start war gar nicht soo langsam. Nach 14 km legte Klaus einen "taktischen Platten" so wie er es beim 600er ab Kiel schon geübt hatte, ein. Das Peloton fuhr langsam vor. Anschließend machten wir ein Paarzeitfahren, jeweils eine Abfahrt, eine Auffahrt und dann Wechsel. Wir drückten dabei aufs Tempo.Trotzdem benötigten wir 33km um die Gruppe wieder einzuholen. Da waren wir schon fast an der ersten Kontrollstelle. Eine Eisdiele in Heilsminde.
Hinter Kolding gibt es einige steilere Steigungen entlang des Koldingfjordes und dann sieht man auch schon die Brücke über den Sund. In Middelfart wartet die erste Tankstelle auf uns- hier gönne ich mir ein Lakritzeis und das erste Stück Kuchen. Die nächste Tankstelle ist in Assens und schon bald kommen wir an die Bäckerei in Haarby. Große Auswahl und die Entscheidung fällt schwer... meine Wahl fällt auf
1.
2.
Wir haben 20 min, also bis 16:00 Uhr Zeit, Kaffee und Kuchen auf einer Bank in der Sonne zu genießen.
Helge hat viel Erfahrung im Langstreckenfahren, er leitet die Gruppe, bremst ein, wenn jemand etwas zurückfällt, macht Tempo am Ende, als es doch etwas knapp wird mit der Fähre und zieht noch einen Faihren-Sprint an....An den Tankstellen wird gewartet, bis jeder sein Brot auf hat aber auch nicht gebummelt.
Ein richtiger Kapitän des Pelotons- das gefällt mir.
Auf Als haben wir dann noch 18 km zu fahren bis Sonderborg.
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| Klaus, Denis, Helge |
Warum nicht mal andere Strecken fahren, um sich für PBP im nächsten Jahr zu qualifizieren und Sonderborg ist nicht so weit weg für uns Holsteiner.
Ich sprach mit Helge über einen 600er- hierbei schlafen die Randonneure in vorher organisierten Betten!!
Auch das entspricht meiner Vorstellung vom Langstreckenfahren.
Fazit: ich wollte mal wieder einen entspannten Brevet fahre-- ist gelungen.
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