Freitag, 30. Dezember 2011

afterXmas11

Bei bestem AfterXmas-Wetter starteten wir gestern zu elft vom Bahnhof Eutin.
hier die Strecke, die Michael aufgezeichnet hat:

Radroute 1367825 - powered by Bikemap
Nachweihnachtszeit ist die Zeit um in Ruhe die Schlammlöcher Ostholsteins zu erkunden.
Klappt leider nicht immer- im letzten Jahr war es bitterkalt und selbst die dicksten Schlammlöcher waren gefroren. Doch in diesem Jahr war es rund 20°C wärmer- so stieg auch die Teilnehmerzahl auf immerhin 11 FahrerInnen. Der alte Bahndamm nach Neustadt ist bekannt für seine schlammigen Passagen und durfte nicht fehlen. An der Küste entlang bis Grömitz und dann mal sehen- war meine Idee. 2 Platten bis dorthin schien mir Pause genug- doch kaum aus Grömitz raus- es ging stetig bergan mit Kaugummi-Untergrund- schon forderten die ersten eine Kaffeepause ein. Michael hatte nachts noch ein wenig am Track gebastelt- mir wars nur recht- fuhren wir halt noch eine Schleife über Lensahn zum Bäcker und dann über Langenhagen zurück. Da gabs tatsächlich noch Wege, die ich nicht kannte- danke Michael.
In Eutin waren wir nach 81 km rechtzeitig zum Dunkelwerden, auch setzte Nieselregen ein. Schräg gegnüber vom Bahnhof ist jetzt die Pizzaria- hier gibts zwar nicht 3 für 2, dafür aber  Wurst und Käse aus dem Kosovo.


Montag, 26. Dezember 2011

Weihnachtscross in Harburg

Zu meinem zweiten Crossrennen bin ich nach Harburg gefahren. Zugegeben- An- und Abfahrt stehen nicht wirklich in einem guten Verhältnis- aber  es hat Spass gemacht. Der Harburger Radsportverein hat eine schöne, anspruchsvolle Strecke abgesteckt. Am Start traf ich gleich Burkhard, der als Pressewart des Radsportverbands unterwegs war, und Michael und einige andere Vereinskollegen. Das Elite-Rennen war in Gang und ich sah keine Möglichkeit die Strecke abzufahren. Also lief ich sie ab und auch das schaffte ich nicht ganz- so weitläufig war der Parcour. Anspruchsvoll würde sie sein, die Strecke- das konnte ich erahnen.
Kurz nachdem die Profis im Ziel waren, fuhr ich noch einen Teil der Strecke ab und schon trafen sich die Hobbiesportler zur Startaufstellung. Die erste Runde war die Schlimmste- mein Puls muss ziemlich hoch gewesen sein. Am Ende der Runde hörte ich, dass vier Runden zu fahren seien. ich nahm an drei, da die Elite 6 (?) Runden in doppelter Zeit fuhren. Ich nahm sofort raus und fuhr zügig aber mit niedrigerem Puls weiter. Es entwickelten sich einige interessante Platzierungskämpfe. Schön fand ich, dass ich von den Endspurtlern angefeuert wurde- das gab jedesmal wieder ein bißchen Kraft mehr. Mit jeder Runde lief es besser-auch wenn ich an den Anstiegen merkte, dass die Kräfte weniger wurden. Am Ende gab es wieder einen Zweikampf, den ich auch hier gewinnen konnte. Die Platzierung hab ich dann gar nicht erfragt, denn ich wollte noch einen günstigen Zug zurück nach Eutin bekommen.

Bericht und Bilder von Burkhard




und hier das Ergebnis:

und noch ein Link:
.....die berühmt-berüchtigte Wald-Achterbahn in der Harburger Haak....

Mittwoch, 14. Dezember 2011

The Willy Warmer

213km cycling event starting from Chalfont St Peter. An easy 'ride round ride' from Chalfont out to Hungerford and back, just right for a short winter's day.


Andreas meint dort ist es milder als in Ostholstein- da muss ich wohl wieder die Kreisgrenzen verlassen.

die Ausschreibung ist jetzt fertig.

Samstag, 3. Dezember 2011

...nicht gerade Weihnachtsmarktwetter


http://www.endspurt-hamburg.de/node/1681

Es gab schon schlechtere Bedingungen in den vergangenen Jahren.
1/2 stündiges Crossrennen  ist das Eine- ich wollte jedoch mal wieder eine LSD- Trainingseinheit fahren und so entschied ich mich morgens um 6:30 mein crossrad aus dem Keller zu lassen. Ausgestattet mit Nabendynamo und pannensichere Bereifung verließ ich die Kreisgrenze etwa eine Stunde später- da wurde es schon langsam hell. Der Wind blies kräftig aus SW- wieder mal genau meine Richtung.
Kurz vor 10 war ich dann froh bei H. zu pausieren. H. wartete mit Fischbrötchen auf mich- ich verspeiste je ein Matjes- Seelachs- und ein Krabbenbrötchen. Inzwischen hatte der Regen, wie versprochen aufgefrischt- wir erwogen kurz bis 13 uhr zu warten um dann in Großhansdorf in die Weihnachtsmarkttour einzusteigen. Natürlich nicht ernsthaft- wir fuhren dann etwas schneller- da merkt ,man den Regen nicht so doll. 13 Uhr in Bergedorf startet B. dann seine Weihnachtsmarkttour. Eine schöne Strecke mit hohem Geländeanteil. Ich hatte gedacht dieser Teil würde ruhig gefahren, wie es in den Jahren davor üblich war- doch im Gegenteil. Lübeck erreichten wir um 17:30- da war es schon wieder dunkel und da meine Füße nun endlich nass waren, entschloss ich mich direkt ohne Besuch des Weihnachtsmarktes nach Ostholstein zurück zu fahren. Mir war jetzt doch ganz schön kalt geworden.
Bericht und Bilder 





Sonntag, 27. November 2011

"nächtliche" Trainingsrunde durch Ostholstein


so richtig gruselig wirds vor Weihnachten nicht im dunklen Dodauer Forest sondern an den zahllosen Glühweinständen :-)


Ohne Weihnachtsbaum erinnerte ich mich an eine Nacht in Frankreich zwischen Brest und Paris, wo ein Stop an einer dieser, von Anwohnern aufgebauten Ständen, eine willkommene Pause während einer langen, einsamen Nachtfahrt darstellte.

Sonntag, 20. November 2011

mein erstes Crossrennen



Eine halbe Stunde nur dauerte der Spass aber jetzt, kanpp eine Woche später, bin ich immer noch im Cyclocrossfieber:
Schon lange habe ich mir vorgenommen, an einem Crossrennen teilzunehmen und immer gab es Gründe dies nicht zu tun- z.B. gerader Lenker entspricht nicht den UCI- Bestimmungen.
Jetzt habe ich einen richtigen Cyclocrosser und es gibt inzwischen auch die Hobbyklasse, bei der sogar MTBs mitfahren.
Nachdem ich mich bei einer Runde um den Kellersee mit dem Eutiner Radtreff warmgefahren hatte, fuhr ich mit der Bahn von Malente nach Kiel. Vom Bahnhof bis zum Vieburger Gehölz sind es nur ein paar Kilometer- die Spannung stieg.
Es war recht nebelig und entsprechend kalt. An der Anmeldung traf ich Thomas vom RST Lübeck, der gerade gefahren war und froh nicht den letzten Platz belegt zu haben. "Hier wird ganz anders gefahren!"
Weiter traf ich auf viele bekannte Gesichter. Mein Stahlrahmen wurde von einigen älteren Zuschauern bewundert. Ein Sammler alter Räder erkannte die Ceus- Gabel und erzählte mir die Geschichte dieser spanischen Firma. Die Hobbieklasse wurde, aufgrund der hohen Anmeldungszahlen in zwei Gruppen eingeteilt- das Rennen von 40 auf 30 min verkürzt.
Ich musste so insgesamt ca. 2 h auf den Start warten- doch diese Zeit kam mir eher kurzweilig vor, da ich immer wieder mal einen Bekannten traf und auch die Strecke schon mal abfuhr.
14:50 Uhr- dann endlich die Startaufstellung. Ich reihte mich eher hinten ein- wollte ja erst einmal nur gucken, wie das so läuft und mich aus jeglichen Sturzgefahren heraushalten.
Gefährlich fand ich das Rennen im Nachhinein überhaupt nicht- nach der ersten Kurve zog sich das Feld schnell auseinander  und ich konnte „ganz in Ruhe“ mein Tempo fahren. Es folgte eine längere Abfahrt auf einem vom Laub geräumten Waldweg, bei der ich einen großen Gang treten konnte, da ich den Schaltzug zum vorderen Umwerfer noch rechtzeitig fertig bekommen hatte.
Zwei leichte Steigungen noch und schon ging es auf einen Parcour mit steilen Auf- und Abfahrten, scharfen Kurven und einem Baum, der übersprungen werden musste.
Darauf folgte wieder eine längere, schnelle Abfahrt bis man in den Start-Zielbereich einfährt- runter vom großen Blatt, bremsen und hinein in einen Parcour- im Slalom um einige dicke Bäume herum bis man zu einem künstlichen Hinderniss kommt. Abspringen (hatte ich vorher ein paar mal geübt),- Überspringen- und wieder aufspringen- noch eine Doppel-S- Kurve und schon überfährt man die Ziellinie. 6 Runden waren zu fahren. Ich konnte einige Fahrer, die sich wohl auf der ersten Runde übernommen hatten überholen. Einen Fahrer konnte ich jedoch nicht recht abschütteln- ja er kam mir sogar auf der vorletzten Runde immer näher. Ich entschied mich zu taktieren- ließ ihn bei der vorletzten Zieldurchfahrt überholen und klemmte mich an sein Hinterrad. Ich wartete bis zur letzten Abfahrt mit meinem Angriff in der Hoffnung, der Gejagte würde die Runde zu schnell angehen und die Taktik ging auf. Auf dem Parcour vor dem Ziel hörte ich noch die Konkurrenz rufen: „ den kriegst du noch und gib alles“- half alles nichts- ich konnte 5 sec herausfahren. Zufrieden mit mir und der Platzierung fuhr ich zum Bahnhof und Eutin zurück.


Freitag, 18. November 2011

Dienstag, 15. November 2011

Brevet Termine 2012


Auch in 2012 kann man Brevets fahren, ob als Quali für einen Super-Brevet oder nur zum Spass.
Andreas hat auf seiner (deutschsprachigen) Seite die Termine für 2012 zusammengefasst.
Weitere internationale Brevets veröffentlicht der ACP am Anfang des kommenden Jahres.

http://www.paris-brest-paris.de/Brevet-Kalender-2012.php

Sonntag, 13. November 2011

Bungsberg CTF

Was machen denn die Endspurtler da im Wald?

Bei bestem Wetter trafen sich etliche Radler in Ostholstein um den Höchsten ( 168m ü.NN ) mehrmals zu überqueren.

Das war schöön.