Samstag, 9. April 2011

Unter 12

 300er BRM der ARA- Kiel am 9.April

Unter 12 h zu fahren war mein Ziel für den heutigen Tag- wollte mich aus der Raserei der Vorderen heraushalten und ggf. auch alleine fahren. Am Ende fuhr ich doch ca. 90 % der Strecke in einer großen Gruppe. Alleine wäre es wahrscheinlich auch schwierig geworden; nicht nur weil wir 6 mal zum Stempeln anhalten mussten.
Am Start viele bekannte Gesichter, Peter Aerts zum Beispiel, bei dem ich 2003 meine erste Brevetserie in Sonderborg, DK fuhr.
Peter im rot-weißen Trikot des Audax Club Danmark

Rüdiger war auch da im schicken 80er Jahre Trikot

Morgens war es noch ein bißchen frisch, doch der klare Himmel versprach bestes Radfahrwetter.
Bei Flintbek nahm ich die Unterführung zum Einbiegen auf die Bundesstraße, doch die Gruppe hatte Grün und ich verlor 200m. Ich hatte vorher schon zu Klaus gesagt, dass ich keine Löcher zu fahren würde- doch das war nicht der Grund dafür, dass ich es nicht schließen konnte. Ich hatte am Freitag einen Berglauf nach Schönwalde a. B. gemacht und spürte die Folgen jetzt deutlich. Rüdiger, der auch die Unterführung nahm , konnte zügig wieder aufschließen, ich jedoch stellte mich bald darauf ein, bis zur Schwebefähre alleine zu fahren.

rauf nach Schönwalde
Die Gruppe "wartete" vor der Fähre auf mich. Zeit für den ersten Rosinenstuten. Bis zum Ziel blieb diese große Gruppe zusammen , schrumpfte nur ein wenig unterwegs. Es lief sehr harmonisch- Hindernisse wurden gut angezeigt oder weiträumig umfahren- so fühl ich mich auch in großen Gruppen wohl.
über die Eider kurz vor K2
In Friederichstadt sollen wir wieder mal stempeln- ist der Letzte an der Kasse durch, fahren die Ersten schon wieder los. Nicht schön, für diejenigen, die dann noch nicht ihre Flaschen aufgefüllt haben oder sonstiges noch vorhaben. Wohlwissend machte ich also kurz vor K2 auf der Eiderbrücke ein paar Fotos von vorne um dann als erster an der Kasse zu stehen. Ja, das muss Klaus noch lernen  ;-)


18:56  Uhr- Ziel erreicht.
 Strecke, Wetter und die Gruppe: alles super!!


Donnerstag, 7. April 2011

Ein Besuch in Hannover und zurück bis Buchholz gegen den Wind

Donnerstag, 8/9. April

wollte mal wieder Lutze in Hannover besuchen und dabei einen neuen Motor für meine Elektrofitze besichtigen. In Hannover ist die Natur schon deutlich weiter als in Ostholstein, die Linden sind schon grün.

Wir fahren mal wieder ein Rennen, Rennrad gegen Klapprad und ich habe Mühe dran zu bleiben.
Am Donnerstag morgen suchen wir noch ein paar passende Speichen beim  Räderwerk und entdeckten dabei die Schmiede des "Milans" .
13 Uhr machte ich mich auf den Rückweg nach Buchholz- der Wind kam mehr als mäßig aus NNW- wieder mal genau meine Richtung. In Walsrode machte ich eine kleine Pause bei Kaffee und Schweineohren. Die Strecke wurde eigentlich erst ab Schneverdingen interessanter. Kurz vor Buchholz bot sich noch ein bißchen Windschatten in Form  dreier Rennradfahrer aus Buchholz an.









Sonntag, 3. April 2011

Eutin- Schwerin- Eutin




Nach unserem Besuch beim Schweriner Weihnachtsmarkt hatten Hermann und Michael den Rückweg über Zarrentin gewählt und dort beim Schaalseefischer Fischbrötchen entdeckt, die zumindest genauso gut sein sollten, wie die Fischbrötchen in Boltenhagen.

Ich wollte das nicht glauben und so hatten wir einen Grund nach Zarrentin zu fahren, um anschließend noch einmal Schwerin, diesmal bei Plusgraden einen Besuch abzustatten.

Das Wetter konnte besser nicht sein, Sonnenschein und Wind aus S- später dann SO.
Prima- genau unsere Richtung.

Wir hatten eine verkehrsarme Strecke ausgesucht- was zumindest den Autoverkehr betraf; unterwegs trafen wir immer wieder auf Rennradfahrer, die offensichtlich ihren Winterschlaf ausgeschlafen hatten. Zuerst erkannte ich das Trikot des ACSH- dann Hans – Hermann. Er wollte eine Runde um den See, also über Priwall nach Dassow und so, fahren. Später dann erkannte ich bei Schmilau die Strecke des Rudi- Bode RM wieder und erinnerte mich daran, das der RV Endspurt diese Strecke heute abfahren wollte- eine Pause am Kanal, dort warteten meistens Endspurtler mit Verpflegung, käme jetzt gerade gelegen- doch dort war leider nichts zu sehen. Na, vielleicht würden uns ja eine Gruppe Endspurtler entgegen kommen- und gerade ausgedacht kamen sie auch schon- einheitlich im rot-weißen Trikot- vorbei. Hallo und Winken- ich fragte mich noch, warum unser Vorsitzender mit Abstand, also ohne Windschatten fährt, doch bevor ich umgedreht war, um ihn zu fragen, war die Gruppe schon außer Sichtweite.
Bei Seedorf, kurz vor Zarrentin, meldete sich auch schon der Hunger an- wir waren die ganze Strecke, 110 km, ohne Pause durchgefahren. Gegessen hatten wir lediglich zwei Nutellabrote aus der Packtasche.
Beim Schaalseefischer war die Sonne schon so kräftig, dass wir uns auf die Wiese legen konnten und dort warteten wir auf Kristine, die uns von Schwerin aus entgegen kommen wollte.

Der Platz ist wirklich nett hier- doch das erste Forellenbrötchen war nicht der Hit. Das anschließende Matjesbrötchen schmeckte da schon besser. Vom Geschmack her sicherlich mit den Boltenhagener zu vergleichen- doch hätte man dort fürs gleiche Geld zwei bekommen.
Immer noch nicht ganz gesättigt, wechselten wir zum 100m entfernten Cafe, um dort noch Kaffee und Kuchen zu genießen. So gestärkt, machten wir uns auf, die restlichen verbleibenden 40 km bis Schwerin unter die Räder zu nehmen.
Diese waren geprägt durch schöne Alleen, Kopfsteinpflaster und der Wind drehte langsam auf SO, so dass wir auch jetzt nicht wirklich Schiebewind hatten.

Den Abend ließen wir bei einem guten Abendessen ausklingen und als wir später dann noch einmal kurz im Dunkeln durch den lauwarmen Abend fuhren, kriegten wir schon wieder Lust zu radeln. Leider waren es nur 3 Kilometer.

Wind aus SO auf der Rückfahrt heißt Schiebewind. Das wäre doch zu einfach gewesen- so drehte der Wind über Nacht und wurde zum Westwind.
Wir wählten zunächst bis Rhena die Strecke der Weihnachtsmarkt- Tour. Von hier aus wollten wir eigentlich nördlich des Ratzeburger Sees weiterfahren- doch da kamen gerade die dunklen Wolken her. Eigentlich war der Regen erst für den Nachmittag vorhergesagt. In Carlow fanden wir ein Bushäuschen und von dort kürzten wir die Strecke über Lübeck etwas ab. Auf Regen hatten wir nach diesem perfekten Radfahrwetter keine Lust. Dies führte auch dazu,­­­ das wir auf unsere bis dahin eher ruhige Reisegeschwindigkeit ein paar km/h drauflegten. Lübeck lässt sich am Sonntag sogar ganz gut durchfahren- nur auf der Landstraße nach Bad Schwartau gab es ein paar nervige Autofahrer. In Bad Schwartau kamen wir nicht am Cafe „Detlef“ vorbei. Natürlich mussten wir noch über den Pariner Berg- unser Weg nach Eutin folgt dem der RTF.

Montag, 28. März 2011

Anradeln in Eutin

Aus allen Ecken kamen sie.... am Ende waren wir 18 Fahrer, die das perfekte Radfahrwetter ausnutzen wollten. Wir wollten die Permanente RTF 933 des RV Endspurt abfahren. Am Ende sollte es noch ein Eis bei Mario in Scharbeutz geben und vorher ein wenig promenieren....ich hatte mich also für mein schickes Endspurt- Trikot mit extra hohem Weißanteil entschieden.
Am Ende hatten wir knapp 90 km auf dem Tacho- ein guter Start in die Sommersaison.




Sonntag, 27. März 2011

200 km Brevet zum Bungsberg

Schönwalde am Bungsberg ist der Wendepunkt dieses Brevets.
Ich wollte den Heimvorteil ausnutzen und mit der ersten Gruppe dort ankommen. Die "drei dicken Schwestern" so nannte einer die drei Rampen vor Kasseedorf- fand ich ganz lustig.

Leider gab es vorher einen schweren Unfall in unserer Gruppe. Sechs Fahrer kamen an einem parkenden Auto bei Pettluis zum Sturz- einen Fahrer erwischte es schwer.
Dieser Unfall zeigte mir wieder mal, wie wichtig es ist, das die Vorderen Hindernisse weiträumig umfahren und anzeigen.

 später mehr

Sonntag, 20. März 2011

Rund um den Plöner See zu Fuß

Seit 11 Jahren wohne ich am Plöner See, dem zehnt Größten Deutschlands.
Von Anfang an hatte ich mir vorgenommen, einmal herum zu wandern.

Nun, heute stand diese Runde auf dem Trainingsplan.

Start und Ziel war Plön- die Runde im Uhrzeigersinn hat ca. 39 km.
Zwischenmarken waren für mich Ortsausgang Bosau, km 12, die Eiche mit der Bank drumherum am Ortseingang Godau, 24 km.

Ab Godau fing ich an zu gehen- bis Dersau- wieder laufend erreichte ich das Ortsschild Ascheberg, welches ich schon sehnlichst erwartete. Hier gönnte ich mir eine Cola an der Tanke.
Ab Ascheberg wollte ich wieder laufen, doch nach ein paar hundert Metern entschied ich mich doch fürs Gehen, da ich sehr gut in der Zeit war.
6,5 h hatte ich mir vorgenommen- es wurden 4 h 35 min, womit ich sehr zufrieden war.

In den verbleibenden 2 h konnte ich dann meine Beine wieder mit dem Rad locker fahren.


die Sonne war mein Begleiter...


show me the way......


hier bin ich fast am Ziel

anschließend noch 2 h auf dem Rad durch Ostholstein...

Samstag, 19. März 2011

MOTTA und die Carbon- Flitzer rund um die Schlei- 200 BRM

19. März
Als ich morgens um 7 ins Auto stieg, um nach Kiel zum Start zu fahren, zeigte das Thermometer noch -1 °C- und es war neblig. Na toll, dachte ich und stellte mich schon auf kalte Finger und Füsse ein. In Kiel war es dann immerhin schon 1 ° C.
Ludger sah heute wieder besonders flott aus- er fragte mich gleich, ob wir hinterher wieder zum Dönermann wollen...


 Ca. 40 Startkarten hatte Stefan in seinem Ordner.

Jenseits des Kanals waren wir nur noch zu sechst- wir hatten uns warm gefahren. Der Hochnebel löste sich langsam auf. Der Wind kam aus Nordwest- wir fuhren Windstaffel. Ab Rieseby hatten wir günstige Windbedingungen und so waren wir schon 10:45 in Kappeln. Die Cola war schon leer, als ich an der Reihe war- so brauchte ich nur den Inhalt zu bezahlen. Von nun an würden wir bis Schleswig gegen den Wind fahren. Zu Fünft war das eigentlich kein Problem- die Gruppe harmonierte gut. In Schleswig allerdings zeigten sich erste Formunterschiede, so dass wir nicht geschlossen an der Tanke ankamen. Runter fuhren wir nur noch zu viert- Thies wollte seinen Füßen etwas mehr Pause gönnen.
Bei Selk merkte ich am Anstieg dann, dass die Beine langsam leer gefahren waren. Ich wollte die Gruppe ziehen lassen, denn ich wußte bis zum Aschberg kommen noch einige Anstiege. Doch die Drei wollten mich nicht alleine lassen- fuhren aber weiterhin mit hohem Tempo, wenn ich mich nach einem Anstieg gerade wieder rangekämpft hatte. Gut, den Aschberg erreichten wir noch gemeinsam, beantworteten die Kontrollfrage. Ab hier wurde es etwas flacher- bis zur Fähre in Sehestedt lief es wieder recht gut. Ich kämpfte noch bis kurz vor Felde- sah dann aber ein, dass es besser wäre alleine weiter zu fahren. Die Drei hatten ein Einsehen- ich meinte, sie würden sich bestimmt langweilen mit mir. Weiter fuhr ich im Regenerationstempo. Die Beine erholten sich schnell wieder und am Ende war die Gruppe doch nur 10 min vor mir im Ziel.
Ludger kam auch wenig später- doch heute war mir nicht nach Döner. So tranken wir noch einen Kaffee im Vereinsheim und schnackten noch über dies und das.
Schöner Brevet.





Freitag, 18. März 2011

gute Vorsätze

Heute habe ich es mal geschafft das Auto stehen zu lassen:

Allein der Weg zum Bahnhof- nicht ins Auto sondern aufs Rad setzen- war es schon wert.
Im Zug von Eutin nach Neumünster traf ich Jan und wir unterhielten uns bis Kiel...

Auf den Rückweg, bei leichtem Rückenwind auf Umwegen nach Plön, freute ich mich schon als ich mich um 8 Uhr auf meinen Schreibtischstuhl setzte.



Sonntag, 13. März 2011

Ochsenaugen- Tour

Donnerstag, 10. März

Sturmtief "Wilfried" tobte über Ostholstein. Da ziehe ich doch eine Tour im Münsterland vor. Hier wehte der Wind nur mit 25 km/h aus SW. Meine Richtung- als ich mich vom Osnabrücker Bahnhof nach Werth/ Bocholt aufmachte. Meistens fuhr ich nur im kleinsten Gang- gutes Training für die Alpen. In Greven, nach nur 40 km, musste ich mal kurz bei einem gesunden Fast-food Anbieter anhalten, um die Batterien auf zu füllen; nicht nur die vom GPS- Gerät. Gelbe Straßen sind hier meistens so breit und viel befahren, wir in Ostholstein die roten. Die Strecke von Greven über die Baumberge nach Gescher bietet zusätzliche Trainingsreize. In Gescher bei km 95 brauche ich eine weitere Pause. Die Bäckerei neben dem Discounter hat frisch gebackene Nussecken und Ochsenaugen- im Angebot mit einem Kaffee für 1, 80 --muss ich gleich zweimal bestellen...


die besten Ochsenaugen meines Lebens....

Ab Öding will ich weiter durch Holland fahren, keine gute Idee- in Winterswyk und Aalten sind die Radwege schlecht ausgeschildert und ich muss mich so durch die Orte durchwursteln- langsam will ich dann auch ankommen. Meine Ankunft hatte ich wegen dem Wind schon um 2 h nach hinten geschoben. Nach gut 7,5 h und 140 km bin ich dann am Ziel.

Am Samstag fahre ich dann auf Umwegen, ich suche mir auf der Karte möglichst kleinere Straßen heraus, nach Münster. Kurz vor Dülmen mache ich dann noch einen Ochsenaugen- Test.
Auch, wenn diese im Vergleich zu den Erstgenannten etwas blass aussehen, haben diese auch hervoragend geschmeckt



Auch hier zahlte ich für das Gedeck nur 1, 80 € ; und damit ich nicht nur vom Essen berichte:

Auf den Straßen vermisste ich fast das Hupen der Autos!! obwohl ich meistens nicht den Radweg benutzte.
Fahrradfreundliches Münsterland

Samstag, 5. März 2011

Saisonauftakt 200 km von Kiel einmal um den Plöner See




Endlich ist Sommer- Saison. Erster Brevet- kein Grund zu bummeln. Von Anfang an wurde Tempo gemacht und daran waren Jens und ich nicht ganz unschuldig.

Jens und Claus vorm Start

überraschend viele Starter- 48 Starter, teilweise auch aus Mitteldeutschland, waren angereist.
In Grömitz, K2, waren wir nach nur 4 h. Hier gab es 2 Riegel für ein Euro - ich langte 2 mal zu.
Von nun an hieß es Gegenwindfahren bis Hohwacht. Den teilten wir uns zu sechst. Klaus wollte in Behrensdorf einen taktischen Schuhwechsel vornehmen- Tom und ich kauften den Kuchen dazu.



Kaffee und Kuchen bei Klaus in der Küche. Vorher mussten noch 14 Hm überwunden werden- dafür wurden wir mit Ostseeblick belohnt.
Kurz vor dem hässlichen Anstieg zum Hessenstein trafen wir auf  Ludger mit seinem alten Peugeot- Rad.[Korrektur: das Peugeot ist ein Diamant ]


Doch nicht ganz so alt wie mein MOTTA.

Den Rest der Strecke hielt ich mich hinter Ludger und Klaus- die Beine waren fast leer. Zumindest den Bauch füllten Ludger und ich im Anschluss mit einem leckeren Döner.