Dienstag, 17. Juli 2012


Ein letztes Bild aus Ostholstein, bevor es am Sonntag ins italienische Trainingslager nach Cesenatico geht.

Auf dem Trainingsplan stehen u.a. das Abfahren der Nove Colli und zwei Etappen der Mille Miglia.
(Faenza-Dicomano und Dicomano- Chiuso) , Cafe Dopio con Latte, Kuchen und viel Sonne....

Montag, 9. Juli 2012

Dienstreise auf zwei Rädern

Seit gut einem Jahr nun lebe ich ohne eigenes Auto. Dienstreisen erledige ich meistens mit Bahn und Bike.

So soll es auch laut Arbeitsvertrag sein:

"III. Verkehrsmittel
1. Für Dienstreisen müssen grundsätzlich die öffentlichen Verkehrsmittel
(z.B. Bahn und Bus) in Anspruch genommen werden."


Heute bin ich in und um Kiel mit dem "Dienst"- Rad unterwegs:




Kiel HBF- Hof Kubitzberg (Altenholz):

Blick von der Hochbrücke
Ich folge den Spuren des Frühjahrs- Brevet von ARA- SH entlang der Förde. Als erste Bergprüfung stellt sich die Holtenauer Hochbrücke in den Weg. Unten scharf links über Knoop nach Altenholz. Der Linienbus überholt mich auf der Hochbrücke- zeitgleich kommen wir in Altenholz an. Den Biolandhof Kubitzberg erreiche ich viel zu früh und ich will Stefan besuchen, der hier in der Nähe in der Kompostierungsanlage   arbeitet. Doch ich muss hören, er wäre am Wochenende gestürzt und käme heute nicht zur Arbeit. Schade-also auch kein Kaffee.














Hof Kubitzberg - Kiel Suchsdorf:

Wieder zurück in Richtung Kanal auf die Strecke des Brevets,
Im Vergleich zu März 2011 war ich natürlich langsamer unterwegs- dafür war es heute warm mit leichtem Nieselregen. Irgendwo biege ich links ein in Richtung alte Eider- Kanalschleuse.



Die Richtung stimmt, die Kanalschleuse ist alt und schön und muss fotografiert werden. Weiter geht es auf einem Single-Trail zum NOK. Bald erreiche ich die Levensauer - Hochbrücke und damit die zweite Bergprüfung des Tages.

Am Ende dann, biege ich links ab zum Brückenhus, einer sozialtherapeutischen Einrichtung- das zweite Ziel des Tages.

Kiel Suchsdorf- Kiel Innenstadt:

Es regnet leicht und ich frage mich, ob ich nicht zu dünn angezogen bin. Aber es bleibt warm. Kein Problem.


Mittagspause______________;schreibe diesen Bericht im IT- Cafe am Dreiecksplatz. Hier war die RPK der Brücke SH- doch diese ist in die Schloßstraße umgezogen. Kein Problem. Den einsetzenden kräftigen Regenschauer, verbringe ich dort, Kaffee trinkend, im Dienstzimmer. Anschließend besuche ich noch eine Praxis für Ergotherapie in der Nähe des Bahnhofs.


16:00 Uhr Dienstschluss für mein Dienstrad.
Ein entspannter Arbeitstag mit dem Dienstrad geht zu Ende. Keine Parkplatzsuche, kein nerviger Verkehr.....

dafür 44 Rad- km mit 330 Hm

Nur noch zum Klettern in die Waldorfschule und dann mit der Bahn zurück nach Ostholstein.



Sonntag, 8. Juli 2012

Um den Wagrien

Nach dem X- Cross wieder aufs Rennrad. Eine Rollerstrecke sollte es sein.

Einmal rund um den Wagrien


Montag, 25. Juni 2012

Ein Wochenende auf dem X- Weg


Zum letzten Mal die Strecke abfahren, bevor wir am kommenden Wochenende von Flensburg nach Hamburg fahren.
Ich wollte testen, ob der Track brauchbar ist, wo und welche Kontrollfragen  notwendig sind und einige Wegpunkte speichern- so stand es auf dem "Zettel".
Dabei noch  trainieren ; das heißt, nicht die komplette 2. Etappe an einem Tag durch fahren sondern an zwei Stücken.
Samstag Eutin- Ratzeburg 135 km und Sonntag den Rest.

Dreckschleuder  Michael wollte mich am Samstag begleiten- also nix mit ruhig fahren, so wie ich es in der Bäckerei morgens in Eutin noch verkündete. Randonneurstempo!?

Zunächst mal zum Bungsberg hoch- welcher berühmte Italiener hinterließ hier wohl seine Initialen? nein, es war nicht Leonardo da Vinci.
Über Neustadt weiter dann Richtung Süden. An der Schwartau bekam ich langsam Hunger und Kaffeedurst.



Nicht mehr weit bis Ratekau (km85), wo wir bei einem Bäcker ausgiebig zum zweiten Mal frühstücken;
Kaffee und Kuchen. Dieser Bäcker hat aber Sonntags nicht geöffnet. Die Trave queren wir per Busshuttle durch den Herrentunnel. Vorbei an Mauerresten, entlang der Wakenitz kommen wir nach Groß Grönau.
Eine Currywurstbude, da kann Uwe nächsten Sonntag nicht vorbei fahren. Ob ich hier angreife?
Am Kanal von Krumesse bis Berkenthin gegen den Wind immer gerade aus. Nützt ja nix: Unterlenker und treten- noch 10 km länger und ich wär abgestiegen. In Berkenthin Kunst am Wegesrand und schon wieder eine Kontrollfrage. Müssen die wirklich sein, hatte mich auch Anneke schon gefragt. ich weiß es nicht- ich weiß nur, man kann auch kürzer nach Ratzeburg fahren und das gerade in diesem Jahr in der Szene viel über Abkürzer auf Brevets und RTFs diskutiert wird. Wer FLXHH fährt, macht sowas nicht.

Für Sonntag war Unwetter und ganztägiger Regen angesagt- deshalb versuchte Michael mich zu überreden durchzufahren. "Nur was auf dem Zettel steht". Kurz vor Ratzeburg reichte es mir, ehrlich gesagt, auch für heute. 135 km mit einem Bruttoschnitt von knapp 20- die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges reichte noch für einmal Kaffee und Kuchen in der Innenstadt.
Sonntag morgen, die Wetterprognose war gar nicht so schlecht für den frühen Tag. Also 6:30 ab Eutin 7:30 in Ratzeburg auf dem Rad. Vielleicht das schönste Stück der Tour- bis kurz vor Gudow immer entlang der zahlreichen Seeen. Und es rollt richtig gut. Es nieselt, aber davon bekomme ich im Wald fast nichts ab.
Vor Fuhlenhagen wurde ich dann doch etwas nass und ich war froh, dass das HFS- Supporter Team schon wach war und mir einen Kaffee anbot. Später füllte sich das Haus, Madmat und Brimore fuhren nicht die RTF und kamen auch noch vorbei. Nach ein paar Toast mit Honig gab es auch noch Kuchen.
Auch nächsten Sonntag wollen sie uns hier, wie auch schon im Februar empfangen und verpflegen. Alle freuen sich schon auf den Moment, wenn FLXHH hier vorbei kommt. Eine Stärkung hier bei km 185 der 2. Etappe kommt dann gerade recht. Es fällt mir nicht ganz leicht wieder aufzubrechen- es regent inzwischen. Es sind ja nur noch 35 km bis Bergedorf. kurz hinter Fuhlenhagen erwischt mich der 2. Platten des Tages.



ich habe Zeit- ich flicke also- unter einem Baum im Trockenen. Ein weiterer Höhepunkt des Tages bietet mir der Sachsenwald mit seinen Wurzeltrails entlang der Bille. Hier treffe ich einen 29- MTB ler und gemeinsam heizen wir über die endlos scheinenden trails. Die nassen Wurzeln sind kein Problem- allerdings sehe ich von der Bille nicht viel- nur manchmal riskiere ich einen Blick- wirklich schön hier. der MTBler begleitet mich noch fast bis Bergedorf- wir verlassen manchmal für einige schöne trails den X- Weg. Ab Aumühle gießt es, wie aus Eimern. Die letzten Kilometer fahre ich Highspeed- ich will jetzt doch endlich ankommen- die Kälte kriecht so langsam unters Trikot. In Bergedorf schaue ich noch nach der Zielankunft und Parkplätzen.

Hier am Marktplatz von Bergedorf endet am 1. Juli die Tour. 420 km haben die Fahrer dann in den Beinen!
Ich freue mich jetzt schon darauf.
In der S- Bahn ziehe ich mir gleich die trockenen Sachen an. Jetzt ist mir doch richtig kalt geworden.

Montag früh sind meine Beine in Ordnung und ich froh, nicht die ganze Strecke an einem Stück gefahren zu sein.
Weniger ist eben manchmal mehr, wie auch Detlef zu sagen pflegt.

Freitag, 22. Juni 2012

16./17.Juni Eulen- PBP

Geheimnisvoll in schwarz gekleidet: Teilnehmer und Helfer beim Eulen-PBP
Was ?
und noch mehr bei HFS



Sonntag, 10. Juni 2012

Schottermaschine

Die Vorbereitung für Flensburg X Hamburg laufen auf Hochtouren.
Auto- Parkhäuser werden abgerissen, damit die Strecken frisch geschottert werden können:


Sonntag, 27. Mai 2012

7. Fehmarn Rundt und ein Marshall Törtchen

Gestern die 7. Fehmarn Runde gefahren, die anders als in den vergangenen Jahren, sehr geheim gehalten wurde; so geheim, dass auch ich erst am Freitag davon wusste.
Die Fehmarn Runde ist immer am 1. Wochenende im September- das Wochenende an dem auf Fehmarn das Jimmy Hendrix Revivel Festival ist. (Aber auch dieser Termin scheint noch nicht sicher, wie auf der Seite zu lesen ist.) So sollte es auch auch 2012 sein- doch es gab leider Probleme bei der Terminabsprache.
So fuhr ich also gestern ganz spontan alleine nach Fehmarn hoch. Windstill wars, das gabs noch nie...
K1 war wieder bei "Mien Bäcker" in Großenbrode- ich gönnte mit eine Tasse Kaffee und ein Stück Erdbeer-Butterkuchen und füllte meine Flasche auf.
Auf der Insel in Lemkenhafen traf ich auf Markus aus Hamburg, der, wie ich, eine Runde um Fehmarn machen wollte. Wir taten uns zusammen, schnackten eine wenig und trennten uns später wieder, als ich auf die Bundestraße abbog. K2, wieder in Großenbrode, diesmal bei Nahkauf.
Cola, Snickers und ein Marshall Törtchen vom Bäckerwagen. Dieses Törtchen sah aus wie ein gedecktes Mandelauge und weckte mein Interesse. Für 1,35€ erschien mir dieses Gebäck aber sehr klein. Doch die Verkäuferin überzeugte mich mit den Worten, es "dürfte gar nicht größer sein"

 Nun muss ich sagen, dass dieses Marshall Törtchen, bestehend aus einem Blätterteich, gefüllt mit Pflaumenmus und gedeckt mit einem gedrehten Häubchen aus Marzipanmasse, tatsächlich sehr schmackhaft war. Diese Verpflegung sollte dann auch bis Eutin reichen.

Fazit:

Schöne Runde bei besten Wetterbedingungen


Und 2013 wieder, wie gewohnt am 1. WE im September, oder war dies der "sidste löb"?



Marschalltörtchen

Zeitaufwand: bis 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: gelingt leicht

Zutaten für 0 Portionen


für die Törtchen
450 g TK-Blätterteig
450 g Pflaumenmus
abgeriebene Zitonenschale (Bio-Zitrone)
4 Eiweiß
250 g gemahlene Mandeln
180 g Puderzucker

Zubereitung


Backofen vorheizen auf 225°C.
Blätterteig antauen lassen, Kreise von 6 cm Durchmesser ausstechen,
auf ein kalt abgespültes Blech legen und 10 Min. backen.
Pflaumenmus mit Zitronenschale abschmecken.
Eiweiß steif schlagen, Mandeln, Puderzucker und etwas Zitronenschale unterheben.
Einen Klecks Pflaumenmus auf die Teigtaler geben, Makronenmasse so darauf geben, daß das Pflaumenmus ringsrum bedeckt ist
und die Masse mit dem Rand der Taler abschließt.
Im heißen Backofen bei 225 °C weitere 12 bis 15 Min. backen.

 Quelle: http://www.rezeptwiese.de/rezepte/50309-marschalltoertchen