Montag, 25. Juni 2012

Ein Wochenende auf dem X- Weg


Zum letzten Mal die Strecke abfahren, bevor wir am kommenden Wochenende von Flensburg nach Hamburg fahren.
Ich wollte testen, ob der Track brauchbar ist, wo und welche Kontrollfragen  notwendig sind und einige Wegpunkte speichern- so stand es auf dem "Zettel".
Dabei noch  trainieren ; das heißt, nicht die komplette 2. Etappe an einem Tag durch fahren sondern an zwei Stücken.
Samstag Eutin- Ratzeburg 135 km und Sonntag den Rest.

Dreckschleuder  Michael wollte mich am Samstag begleiten- also nix mit ruhig fahren, so wie ich es in der Bäckerei morgens in Eutin noch verkündete. Randonneurstempo!?

Zunächst mal zum Bungsberg hoch- welcher berühmte Italiener hinterließ hier wohl seine Initialen? nein, es war nicht Leonardo da Vinci.
Über Neustadt weiter dann Richtung Süden. An der Schwartau bekam ich langsam Hunger und Kaffeedurst.



Nicht mehr weit bis Ratekau (km85), wo wir bei einem Bäcker ausgiebig zum zweiten Mal frühstücken;
Kaffee und Kuchen. Dieser Bäcker hat aber Sonntags nicht geöffnet. Die Trave queren wir per Busshuttle durch den Herrentunnel. Vorbei an Mauerresten, entlang der Wakenitz kommen wir nach Groß Grönau.
Eine Currywurstbude, da kann Uwe nächsten Sonntag nicht vorbei fahren. Ob ich hier angreife?
Am Kanal von Krumesse bis Berkenthin gegen den Wind immer gerade aus. Nützt ja nix: Unterlenker und treten- noch 10 km länger und ich wär abgestiegen. In Berkenthin Kunst am Wegesrand und schon wieder eine Kontrollfrage. Müssen die wirklich sein, hatte mich auch Anneke schon gefragt. ich weiß es nicht- ich weiß nur, man kann auch kürzer nach Ratzeburg fahren und das gerade in diesem Jahr in der Szene viel über Abkürzer auf Brevets und RTFs diskutiert wird. Wer FLXHH fährt, macht sowas nicht.

Für Sonntag war Unwetter und ganztägiger Regen angesagt- deshalb versuchte Michael mich zu überreden durchzufahren. "Nur was auf dem Zettel steht". Kurz vor Ratzeburg reichte es mir, ehrlich gesagt, auch für heute. 135 km mit einem Bruttoschnitt von knapp 20- die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges reichte noch für einmal Kaffee und Kuchen in der Innenstadt.
Sonntag morgen, die Wetterprognose war gar nicht so schlecht für den frühen Tag. Also 6:30 ab Eutin 7:30 in Ratzeburg auf dem Rad. Vielleicht das schönste Stück der Tour- bis kurz vor Gudow immer entlang der zahlreichen Seeen. Und es rollt richtig gut. Es nieselt, aber davon bekomme ich im Wald fast nichts ab.
Vor Fuhlenhagen wurde ich dann doch etwas nass und ich war froh, dass das HFS- Supporter Team schon wach war und mir einen Kaffee anbot. Später füllte sich das Haus, Madmat und Brimore fuhren nicht die RTF und kamen auch noch vorbei. Nach ein paar Toast mit Honig gab es auch noch Kuchen.
Auch nächsten Sonntag wollen sie uns hier, wie auch schon im Februar empfangen und verpflegen. Alle freuen sich schon auf den Moment, wenn FLXHH hier vorbei kommt. Eine Stärkung hier bei km 185 der 2. Etappe kommt dann gerade recht. Es fällt mir nicht ganz leicht wieder aufzubrechen- es regent inzwischen. Es sind ja nur noch 35 km bis Bergedorf. kurz hinter Fuhlenhagen erwischt mich der 2. Platten des Tages.



ich habe Zeit- ich flicke also- unter einem Baum im Trockenen. Ein weiterer Höhepunkt des Tages bietet mir der Sachsenwald mit seinen Wurzeltrails entlang der Bille. Hier treffe ich einen 29- MTB ler und gemeinsam heizen wir über die endlos scheinenden trails. Die nassen Wurzeln sind kein Problem- allerdings sehe ich von der Bille nicht viel- nur manchmal riskiere ich einen Blick- wirklich schön hier. der MTBler begleitet mich noch fast bis Bergedorf- wir verlassen manchmal für einige schöne trails den X- Weg. Ab Aumühle gießt es, wie aus Eimern. Die letzten Kilometer fahre ich Highspeed- ich will jetzt doch endlich ankommen- die Kälte kriecht so langsam unters Trikot. In Bergedorf schaue ich noch nach der Zielankunft und Parkplätzen.

Hier am Marktplatz von Bergedorf endet am 1. Juli die Tour. 420 km haben die Fahrer dann in den Beinen!
Ich freue mich jetzt schon darauf.
In der S- Bahn ziehe ich mir gleich die trockenen Sachen an. Jetzt ist mir doch richtig kalt geworden.

Montag früh sind meine Beine in Ordnung und ich froh, nicht die ganze Strecke an einem Stück gefahren zu sein.
Weniger ist eben manchmal mehr, wie auch Detlef zu sagen pflegt.

Freitag, 22. Juni 2012

16./17.Juni Eulen- PBP

Geheimnisvoll in schwarz gekleidet: Teilnehmer und Helfer beim Eulen-PBP
Was ?
und noch mehr bei HFS



Sonntag, 10. Juni 2012

Schottermaschine

Die Vorbereitung für Flensburg X Hamburg laufen auf Hochtouren.
Auto- Parkhäuser werden abgerissen, damit die Strecken frisch geschottert werden können:


Sonntag, 27. Mai 2012

7. Fehmarn Rundt und ein Marshall Törtchen

Gestern die 7. Fehmarn Runde gefahren, die anders als in den vergangenen Jahren, sehr geheim gehalten wurde; so geheim, dass auch ich erst am Freitag davon wusste.
Die Fehmarn Runde ist immer am 1. Wochenende im September- das Wochenende an dem auf Fehmarn das Jimmy Hendrix Revivel Festival ist. (Aber auch dieser Termin scheint noch nicht sicher, wie auf der Seite zu lesen ist.) So sollte es auch auch 2012 sein- doch es gab leider Probleme bei der Terminabsprache.
So fuhr ich also gestern ganz spontan alleine nach Fehmarn hoch. Windstill wars, das gabs noch nie...
K1 war wieder bei "Mien Bäcker" in Großenbrode- ich gönnte mit eine Tasse Kaffee und ein Stück Erdbeer-Butterkuchen und füllte meine Flasche auf.
Auf der Insel in Lemkenhafen traf ich auf Markus aus Hamburg, der, wie ich, eine Runde um Fehmarn machen wollte. Wir taten uns zusammen, schnackten eine wenig und trennten uns später wieder, als ich auf die Bundestraße abbog. K2, wieder in Großenbrode, diesmal bei Nahkauf.
Cola, Snickers und ein Marshall Törtchen vom Bäckerwagen. Dieses Törtchen sah aus wie ein gedecktes Mandelauge und weckte mein Interesse. Für 1,35€ erschien mir dieses Gebäck aber sehr klein. Doch die Verkäuferin überzeugte mich mit den Worten, es "dürfte gar nicht größer sein"

 Nun muss ich sagen, dass dieses Marshall Törtchen, bestehend aus einem Blätterteich, gefüllt mit Pflaumenmus und gedeckt mit einem gedrehten Häubchen aus Marzipanmasse, tatsächlich sehr schmackhaft war. Diese Verpflegung sollte dann auch bis Eutin reichen.

Fazit:

Schöne Runde bei besten Wetterbedingungen


Und 2013 wieder, wie gewohnt am 1. WE im September, oder war dies der "sidste löb"?



Marschalltörtchen

Zeitaufwand: bis 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: gelingt leicht

Zutaten für 0 Portionen


für die Törtchen
450 g TK-Blätterteig
450 g Pflaumenmus
abgeriebene Zitonenschale (Bio-Zitrone)
4 Eiweiß
250 g gemahlene Mandeln
180 g Puderzucker

Zubereitung


Backofen vorheizen auf 225°C.
Blätterteig antauen lassen, Kreise von 6 cm Durchmesser ausstechen,
auf ein kalt abgespültes Blech legen und 10 Min. backen.
Pflaumenmus mit Zitronenschale abschmecken.
Eiweiß steif schlagen, Mandeln, Puderzucker und etwas Zitronenschale unterheben.
Einen Klecks Pflaumenmus auf die Teigtaler geben, Makronenmasse so darauf geben, daß das Pflaumenmus ringsrum bedeckt ist
und die Masse mit dem Rand der Taler abschließt.
Im heißen Backofen bei 225 °C weitere 12 bis 15 Min. backen.

 Quelle: http://www.rezeptwiese.de/rezepte/50309-marschalltoertchen

Donnerstag, 24. Mai 2012

Himmelfahrtswochenende an der frischen Luft

Eingeläutet habe ich das Wochenende um den sog. Vatertag mit einem Zeitfahren von der Arbeit zurück nach Eutin. Dieses Mal konnte ich die Bahn schlagen. Dabei half mir ein kräftiger Rückenwind und eine baustellenbdingte Fahrplanänderung der Regionalbahn. Diese Zeit, von 15: 26 bis 16: 58 also 1h 32 min plus ca. 25 min für die Wege zum Bahnhof  galt es zu schlagen:

meine Zeit 1h 32 min von Tür zu Tür. das Rennen ist gewonnen. Ab Majenfelde begann es leider zu regnen. In Eutin rutschte ich auf nassen Backsteinen in der Kurve weg. Rad blieb heil und eine kleine Schramme am Knie, konnte mich nicht abhalten das Zeitfahren wieder aufzunehmen.

vergleiche: HPV vs ÖPNV

Am Feiertag war dann X-Weg - Crossen angesagt: wir wollten die Strecke von Eckernförde nach Kiel und evtl. weiter bis Preetz erkunden.



Dieser Streckenabschnitt enthält wieder andere Trails- Dünenabschnitte, Steilküste, Waldwege...
so dass FlensburgX Hamburg nicht langweilig wird.
Ja, FLXHH rückt langsam näher- die Spannung steigt.
Am Freitag bin ich nur eine kleine Runde gecrosst, die Schotterpiste am Golfplatz Gut Waldshagen- entlang des Vierersees etc.
Für Sonntag hatten sich Annke und Uwe (Neukocmonaut) angekündigt. Sie wollten die Holsteinische Schweiz erkunden. "Denk dir mal was schönes aus." Da fiel mir ein, dass ich mal mit Burkhard und Matthi eine Tour "Höchste Berge, größte Seeen" gemacht habe, bei der wir die drei Höchsten Schleswig- Holsteins, den Pils-, Strezer- und Bungsberg erklommen hatten. Dazu wollte ich Anneke und Uwe möglichst viele Schotterpisten zeigen. Ich kombinierte also eine Strecke aus AfterXmas- Tour, Fehmarn Rund Classic etc. zu einer Runde mit 100+ Kilometern.
Berichte und Bilder bei Helmut: http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/viewtopic.php?t=5504


Am Sonntag stand der Nordcup des ABC Wesseln auf dem Programm. Diese Tour fahre ich immer wieder gerne. Doch es war leider nicht so stark windig, wie sonst schon mal.
Bericht und Bilder: http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/viewtopic.php?t=5505


In Begleitung der "drei schnellen Ladys" und Norbert, den wir irgendwo zwischen Kohlköpfen orientierungslos auffanden, machten wir ordentlich Tempo. Bei diesem Profil war eine Sprintankunft vorprogrammiert und das Taktieren begann schon ca 2 km vor dem Ortsschild.
NC in Wesseln- immer wieder schöön.


Mittwoch, 9. Mai 2012

Giro for all - Jedermannrennen vor dem Prolog


Die Stadt Herning in Rosa. Ein tolles Radsportwochenende liegt hinter uns. Das Jedermannrennen bei Windstärke 5-6 lief recht gut. Anschließend die Profis beim EZF über 8,5 km durch die Kurven der Innenstadt angeguckt.
Berichte: http://forum.helmuts-fahrrad-seiten.de/viewtopic.php?t=5439 und
http://www.radsporteutin.de.tl/Giro-d-h-Italia.htm

Sonntag, 29. April 2012

Tankstellentest rund um Neumünster

 Sieben ausgewählte Tankstellen stellten sich dem Randonneurstest.

Die Kriterien: 

keine Schlangen von Autofahrern vor der Kasse     
keine Fragen, wie "wofür ist denn der Stempel?..."
Freundlichkeit der Kassierer/innen                          
gibt es  Leitungswasser für die Trinkflasche           
Qualität des Kaffees                                                 
das Ambiente an den Zapfsäulen                             
gibt es Cola auch ungekühlt                                    
gibt es Auskunft darüber, wieviele Fahrer schon da waren
und
wie lang ist die "Zeit im Stand" 

Von der Schwebefähre bis zur Esso TST in Rendsburg ist es nicht weit. Noch bevor sich die Schranke der Fähre öffnete, guckten Ludger und ich uns an und gleich darauf begannen die Positionskämpfe.
Tatsächlich schaffte ich es, dicht gefolgt von Ludger als erster an der Kasse nach dem Stempel zu fragen. Keine Fragen, kein Einkauf. Wir saßen auf den Rädern, als andere noch an der Kasse standen.
Standzeit- keine 5 Minuten ! Michael fuhr tracktreu wieder zurück- Ludger und ich fahren diesen Brevet nicht zum ersten Mal, kennen den Weg auch ohne Track. Wir waren noch nicht am Kanal, da hatten sie uns schon wieder. Zu fünft fuhren wir zügig zu K2. Die Aral TST hatte Schokocroissants im Angebot- zwei für 1,60€- allerdings etwas trocken und bissfest. Getränke brauchte ich noch nicht- draußen war es feucht genug. Die Kassiererin bei der Jet TST war freundlich, gab Auskunft, dass schon einer (Holger) vor uns da war. Ludger meinte trocken:" Den holen wir noch." Wegen eines Defekts waren wir vor ihm an der Aral TST in Reinfeld. Hier gab es nur gekühlte Cola und  reichlich Riegel im Angebot. Zwei Schokocroissants für 1,50€, die ich nicht probierte. Im Zentrum Ostholsteins machte ich dann Mittagspause und fuhr anschließend alleine weiter. An der Shell TST in Grömitz gab es Leitungswasser kostenlos, einige Riegel und Informationen über den Stand der Dinge. 5-7 Fahrer waren vor mir da. Also befand ich mich im Mittelfeld. Ich überlegte kurz, ob ich warten sollte- wusste allerdings nicht, wie ausgiebig die Gruppe die Tankstellen testete. Also kämpfte ich mich alleine gegen den Wind zur Avia TST. Diese Tankstelle hat mir am besten Gefallen. Es gab ein Segafredo Cafe zwei Mars- Riegel zum Preis für Einen und einen besorgten Kassierer. Er meinte, es würde ja nun bald dunkel und bis Kiel sei es ja noch weit. 


die Tankstellentester:

Michael

Kalle

Michael

Ludger 



Dienstag, 24. April 2012

HLXHH

unterwegs auf dem X- Weg

Nachdem bei HFS viel über die Machbarkeit von FLXHH geredet wurde, wollte ich mal sehen was geht:
mit nur einer ! Kaffeepause in Mölln fuhr ich die Strecke, 135 km, in knapp 8 h mit einem Bruttoschnitt von 18 km/h. Das langt um Ende Juni im Hellen ins Ziel zu kommen. Sogar mit einer zweiten Kaffeepause. Die X sind reichlich vorhanden, auch nicht so verblichen wie im Norden. Mit meinem neuen Garmin habe ich den Track aufgenommen- kein problem selbst im dichten Nadelwald hinter Güster.