Dienstag, 17. Mai 2011

die Wettervorhersage

für den Supermarathon laut wetter.com:


Morgens


leicht bewölkt

14 / 20°C
Niederschlag:
20 % Risiko
Mittags


leicht bewölkt

22 / 24°C
Niederschlag:
10 % Risiko

klingt schon mal nicht schlecht.

Montag, 16. Mai 2011

Jübiläum mit 6 Windstärken

In St. Peter-Ording knallten die Sektkorken als Kontrollstempel. Sehr passend.
Bis hierher hatten wir schon 50 km Gegenwind hinter uns. So macht dieser Westküsten- Marathon richtig Spass. 


Ich hatte Peter K. zum 50sten Windschatten geschenkt. Jens und Peter M. fanden das auch gut und brauchten von Peter nicht lange überredet zu werden. 2001 fuhr ich noch nicht mit Klickpedalen und so ließ ich heute die Schuhe im Auto- der "Runde Tritt" wird sowieso überbewertet :-)
Vor Wesselburen gab es dann auch den angekündigten Schauer und es wurde richtig kalt :-((
Und wieder ist die "Kalte Sophie" schuld an diesem Kälteeinbruch, genau wie im letzten Jahr bei der Rügen Rund(e).
Zum Glück wurde es nachher wieder trocken, der Wind trocknete auch schnell das Trikot- am Ende war sogar auch wieder die Sonne zu sehen.
Bis Burg hatten wir auf Grund der Streckenführung wechselnden Wind- überwiegend aber "von hinten".
Also flogen wir recht schnell dahin, lediglich der Kallebäcker konnte uns stoppen. Hier in Marne hielten wir uns sogar so lange auf, bis wir sämtlich Kuchen und Brotsorten durchprobiert hatten, die vom Bäckermeister persönlich angeboten wurden.
In Burg war Wendepunkt und wir mussten wieder richtig gegen den Wind an kämpfen.
Auf einem Teilstück durch die Dithmarschen ohne jeglichen Bewuchs, der den Wind irgendwie hätte aufhalten können, verlor Peter M. drei Freunde :-(
Hinterher konnte er aber schon wieder lachen und das lag nicht am Bier, mit dem wir auf die gelungene Tour anstießen- es hatte keine /°°°
Eine schöne Jubiläumstour mit reichlich Wind, so wie ich es mag. 
Bin doch froh, dass ich inzwischen meistens mit richtigen Radschuhen fahre- an den wenigen Steigungen hätte ich doch gerne etwas gezogen, um beim Kampf um die Bergpunkte mit zu halten.

hier gibts noch eine nette Randnotiz von Halvtreds

schönen gruss an dieser Stelle und Danke





Dienstag, 10. Mai 2011

10 Jahre MOTTA on the Road

Am kommenden Sonntag findet der DEHOGA Westküstenmarathon statt.

Dieser Radmarathon der zur Nordcupserie gehört, war vor 10 Jahren mein erster 200er.

Lief damals recht gut- bin mit dem Gruppetto ins Ziel gerollt. Ob ich damals schon eine Vorliebe für Gegenwind hatte ,kann ich nicht mehr mit Bestimmtheit sagen. Mein Ziel in 2001 einen Marathon zu fahren, hatte ich also schon im Mai erreicht- 5 weitere sollten in diesem Jahr noch folgen, so dass ich mir am Ende des Jahres das heißbegehrte Nordcup- Trikot überstreifen konnte. Es passt mir auch heute noch !?

die Strecke für kommenden Sonntag:

Sonntag, 8. Mai 2011

...bißchen an der frischen Luft gewesen

Freitag 6. Mai
Eutin- Schwerin ohne Kopfsteinpflaster- dafür mit herrlichen Schotterpisten, so wie ich sie mag.
Allerdings hätte ich lieber etwas breitere Reifen gehabt.

Piste zwischen Harkensee und Tankenhagen


Und hier in der Malzfabrik Grevesmühlen gibt es ein Malzcafe, wo ich beim nächsten Mal anhalte,
wenn ich keinen 25er Bruttoschnitt fahren möchte. Auch ohne Kaffeepause war es mit Fährzeit, Schotterpiste und Gegenwind gar nicht so einfach diesen zu fahren.


Samstag 7. Mai
Abschlusstraining für den Rennsteiglauf stand auf dem Zettel.
Die Strecke ist identisch mit der kleinen Runde unserer Bungsberg CTF.


Sonntag 8. Mai
völlig überraschend fuhren wir die schönsten Schotterpisten
Bericht auf der Endspurt- Seite 

zum Marktplatz nach Nortorf gemeinsam mit Anmaja und Indurein



weiterer Bericht


Montag, 2. Mai 2011

300 km BRM im Weserbergland- 31.April

Am Samstag bin ich im Weserbergland gefahren. Uwe führte uns auf eine landschaftlich schöne und anspruchsvolle Strecke durchs Bergland links und rechts der Weser. Höhepunkt der Tour war sicherlich der Besuch des Hermannsdenkmal.

Bild: Uwe Krohne, Veranstalter des BRM im Weserbergland
 Eine Besonderheit bei diesem Brevet, die mir gut gefallen hat, waren die Kontrollzangen, die Uwe extra in der Nacht vor dem Brevet noch ausgehängt hatte.


Es gab heftigen Ostwind, im Wesertal Nordwind, der uns häufig entgegen kam. Doch auf den letzten 30 km kam er von hinten und das war auch gut so.

Sonntag, 24. April 2011

Radfahrerparadies Tschechien- 17-24. April

Wenn ein Randonneur aus Ostholstein eine Reise tut, was will er dann mehr als leere Straßen, guten Straßenbelag, günstige und leckere Speisen unterwegs, preiwerte Übernachtungsmöglichkeiten, die man nicht lange suchen muss, und Steigungen ohne Ende?

Die Strecke  :

Radroute 946250 - powered by Bikemap 



von Passau (Donau) zur Quelle der Moldau bei Kvilda, flussabwärts, entlang des Lipo Stausses und weiter bis Chesky Krumlov, dem Venedig des Nordens, über Trebon nach Kolin an der Elbe, flussaufwärts ungefähr bis zur Quelle in der Nähe der Schneekoppe, dem höchsten  Berg Tschechiens, weiter durch den Naturpark Böhmische-/Sächsische Schweiz und wieder zur Elbe bei Bad Schandau, und entlang des Elberadwegs bis Magdeburg. 1111 km bis kurz vor Eutin /Ostholstein (von hier aus konnten wir den Bungsberg schon wieder sehen)


An der Donau, so kurz nach Sonnenaufgang war es noch frostig kalt. Zum Glück folgte nach ein paar Kilometern der lange Anstieg zum Böhmerwald. Bis Freyung gab es jede Menge Berg- und Talfahrten, da wir nicht die Hauptstraßen nutzen wollten. Darunter auch die ersten Schotterpisten und ich fühlte mich bald sehr wohl. In Freyung unser erstes Frühstück unter Glockengeläut- man konnte sein eigenes Wort nicht verstehen. Von hier aus ging es nur noch bergan- in Finsterau, dem letzten Ort vor der Grenze, sogar mit 17%.



Die Grenze zu Tschechien; auf der deutschen Seite....
und auf der Tschechischen Seite mit Resten des ehemaligen Grenzzauns.
Unsere erste Übernachtung in Horni Plana mit Abendessen im Restaurant eines ehemaligen Crossfahrers und reichhaltigem Frühstück. Anschließend immer flussabwärts bis Chesky Krumlov.

Im Windschatten konnten wir die Sonne genießen und Postkarten schreiben.

Typische Ortsdurchfahrten ( ohne Kopfsteinpflaster! ) allerdings manchmal ganz schön steil- siehe unten.
Schon lange bevor wir Vrchlabí, unserem vierten Etappenziel, erreichten, konnten wir die Schneekoppe am Horizont erkennen. (muss man genau hinsehen)

Von Vrchlabí aus machte ich noch ein kleines Bergzeitfahren in Richtung Elbequelle und zurück, quasi als Test für den Alpenbrevet,- über Spindleruv Mlyn zur Bauda Bile Labe  von 500 auf 1000m Höhe mit einem Gesamtschnitt von ca 24 km/h.



Der Weg von Kyjov im Nationalpark Ceske Svycarsko zur Grenze nach Hinterhermsdorf im "Freistaat Sachsen" führte durch ein traumhaftes Tal mit Sandsteinformationen und Nadelgehölz entlang eines kleinen Flüsschens.




Der Schotterweg war wohl nicht so gut für die Speichen. Zum Glück hatte ich eine Notspeiche dabei.

Bißchen Kultur im Vorbeifahren durfte natürlich nicht fehlen:

hier eine der vielen Gotteshäuser in Dresden,


Porzellanmanufaktur in Meißen vom Elberadweg aus gesehen,
ein Radladen in Mühlberg, der alte Motorräder restauriert.


und in Dessau die Bauhaus Meisterhäuser, hier das Haus Kandinsky und Klee.

Empfehlen möchte noch am Rande den Hamburger Hof in Mühlberg an der Elbe.

In Magdeburg war dann erstmal Schluss mit Radfahren und wir wechselten auf den Zug, allerdings nur bis Lübeck. Von hier aus fuhren wir noch mal bekannte Strecken über den Pariner Berg nach Eutin mit dem Rad, weil das Zugfahren langweilig ist und die Enge auch nicht so schön.

Ja, und nach ein paar Tagen Pause könnts eigentlich weiter gehen....

Samstag, 9. April 2011

Unter 12

 300er BRM der ARA- Kiel am 9.April

Unter 12 h zu fahren war mein Ziel für den heutigen Tag- wollte mich aus der Raserei der Vorderen heraushalten und ggf. auch alleine fahren. Am Ende fuhr ich doch ca. 90 % der Strecke in einer großen Gruppe. Alleine wäre es wahrscheinlich auch schwierig geworden; nicht nur weil wir 6 mal zum Stempeln anhalten mussten.
Am Start viele bekannte Gesichter, Peter Aerts zum Beispiel, bei dem ich 2003 meine erste Brevetserie in Sonderborg, DK fuhr.
Peter im rot-weißen Trikot des Audax Club Danmark

Rüdiger war auch da im schicken 80er Jahre Trikot

Morgens war es noch ein bißchen frisch, doch der klare Himmel versprach bestes Radfahrwetter.
Bei Flintbek nahm ich die Unterführung zum Einbiegen auf die Bundesstraße, doch die Gruppe hatte Grün und ich verlor 200m. Ich hatte vorher schon zu Klaus gesagt, dass ich keine Löcher zu fahren würde- doch das war nicht der Grund dafür, dass ich es nicht schließen konnte. Ich hatte am Freitag einen Berglauf nach Schönwalde a. B. gemacht und spürte die Folgen jetzt deutlich. Rüdiger, der auch die Unterführung nahm , konnte zügig wieder aufschließen, ich jedoch stellte mich bald darauf ein, bis zur Schwebefähre alleine zu fahren.

rauf nach Schönwalde
Die Gruppe "wartete" vor der Fähre auf mich. Zeit für den ersten Rosinenstuten. Bis zum Ziel blieb diese große Gruppe zusammen , schrumpfte nur ein wenig unterwegs. Es lief sehr harmonisch- Hindernisse wurden gut angezeigt oder weiträumig umfahren- so fühl ich mich auch in großen Gruppen wohl.
über die Eider kurz vor K2
In Friederichstadt sollen wir wieder mal stempeln- ist der Letzte an der Kasse durch, fahren die Ersten schon wieder los. Nicht schön, für diejenigen, die dann noch nicht ihre Flaschen aufgefüllt haben oder sonstiges noch vorhaben. Wohlwissend machte ich also kurz vor K2 auf der Eiderbrücke ein paar Fotos von vorne um dann als erster an der Kasse zu stehen. Ja, das muss Klaus noch lernen  ;-)


18:56  Uhr- Ziel erreicht.
 Strecke, Wetter und die Gruppe: alles super!!


Donnerstag, 7. April 2011

Ein Besuch in Hannover und zurück bis Buchholz gegen den Wind

Donnerstag, 8/9. April

wollte mal wieder Lutze in Hannover besuchen und dabei einen neuen Motor für meine Elektrofitze besichtigen. In Hannover ist die Natur schon deutlich weiter als in Ostholstein, die Linden sind schon grün.

Wir fahren mal wieder ein Rennen, Rennrad gegen Klapprad und ich habe Mühe dran zu bleiben.
Am Donnerstag morgen suchen wir noch ein paar passende Speichen beim  Räderwerk und entdeckten dabei die Schmiede des "Milans" .
13 Uhr machte ich mich auf den Rückweg nach Buchholz- der Wind kam mehr als mäßig aus NNW- wieder mal genau meine Richtung. In Walsrode machte ich eine kleine Pause bei Kaffee und Schweineohren. Die Strecke wurde eigentlich erst ab Schneverdingen interessanter. Kurz vor Buchholz bot sich noch ein bißchen Windschatten in Form  dreier Rennradfahrer aus Buchholz an.









Sonntag, 3. April 2011

Eutin- Schwerin- Eutin




Nach unserem Besuch beim Schweriner Weihnachtsmarkt hatten Hermann und Michael den Rückweg über Zarrentin gewählt und dort beim Schaalseefischer Fischbrötchen entdeckt, die zumindest genauso gut sein sollten, wie die Fischbrötchen in Boltenhagen.

Ich wollte das nicht glauben und so hatten wir einen Grund nach Zarrentin zu fahren, um anschließend noch einmal Schwerin, diesmal bei Plusgraden einen Besuch abzustatten.

Das Wetter konnte besser nicht sein, Sonnenschein und Wind aus S- später dann SO.
Prima- genau unsere Richtung.

Wir hatten eine verkehrsarme Strecke ausgesucht- was zumindest den Autoverkehr betraf; unterwegs trafen wir immer wieder auf Rennradfahrer, die offensichtlich ihren Winterschlaf ausgeschlafen hatten. Zuerst erkannte ich das Trikot des ACSH- dann Hans – Hermann. Er wollte eine Runde um den See, also über Priwall nach Dassow und so, fahren. Später dann erkannte ich bei Schmilau die Strecke des Rudi- Bode RM wieder und erinnerte mich daran, das der RV Endspurt diese Strecke heute abfahren wollte- eine Pause am Kanal, dort warteten meistens Endspurtler mit Verpflegung, käme jetzt gerade gelegen- doch dort war leider nichts zu sehen. Na, vielleicht würden uns ja eine Gruppe Endspurtler entgegen kommen- und gerade ausgedacht kamen sie auch schon- einheitlich im rot-weißen Trikot- vorbei. Hallo und Winken- ich fragte mich noch, warum unser Vorsitzender mit Abstand, also ohne Windschatten fährt, doch bevor ich umgedreht war, um ihn zu fragen, war die Gruppe schon außer Sichtweite.
Bei Seedorf, kurz vor Zarrentin, meldete sich auch schon der Hunger an- wir waren die ganze Strecke, 110 km, ohne Pause durchgefahren. Gegessen hatten wir lediglich zwei Nutellabrote aus der Packtasche.
Beim Schaalseefischer war die Sonne schon so kräftig, dass wir uns auf die Wiese legen konnten und dort warteten wir auf Kristine, die uns von Schwerin aus entgegen kommen wollte.

Der Platz ist wirklich nett hier- doch das erste Forellenbrötchen war nicht der Hit. Das anschließende Matjesbrötchen schmeckte da schon besser. Vom Geschmack her sicherlich mit den Boltenhagener zu vergleichen- doch hätte man dort fürs gleiche Geld zwei bekommen.
Immer noch nicht ganz gesättigt, wechselten wir zum 100m entfernten Cafe, um dort noch Kaffee und Kuchen zu genießen. So gestärkt, machten wir uns auf, die restlichen verbleibenden 40 km bis Schwerin unter die Räder zu nehmen.
Diese waren geprägt durch schöne Alleen, Kopfsteinpflaster und der Wind drehte langsam auf SO, so dass wir auch jetzt nicht wirklich Schiebewind hatten.

Den Abend ließen wir bei einem guten Abendessen ausklingen und als wir später dann noch einmal kurz im Dunkeln durch den lauwarmen Abend fuhren, kriegten wir schon wieder Lust zu radeln. Leider waren es nur 3 Kilometer.

Wind aus SO auf der Rückfahrt heißt Schiebewind. Das wäre doch zu einfach gewesen- so drehte der Wind über Nacht und wurde zum Westwind.
Wir wählten zunächst bis Rhena die Strecke der Weihnachtsmarkt- Tour. Von hier aus wollten wir eigentlich nördlich des Ratzeburger Sees weiterfahren- doch da kamen gerade die dunklen Wolken her. Eigentlich war der Regen erst für den Nachmittag vorhergesagt. In Carlow fanden wir ein Bushäuschen und von dort kürzten wir die Strecke über Lübeck etwas ab. Auf Regen hatten wir nach diesem perfekten Radfahrwetter keine Lust. Dies führte auch dazu,­­­ das wir auf unsere bis dahin eher ruhige Reisegeschwindigkeit ein paar km/h drauflegten. Lübeck lässt sich am Sonntag sogar ganz gut durchfahren- nur auf der Landstraße nach Bad Schwartau gab es ein paar nervige Autofahrer. In Bad Schwartau kamen wir nicht am Cafe „Detlef“ vorbei. Natürlich mussten wir noch über den Pariner Berg- unser Weg nach Eutin folgt dem der RTF.

Montag, 28. März 2011

Anradeln in Eutin

Aus allen Ecken kamen sie.... am Ende waren wir 18 Fahrer, die das perfekte Radfahrwetter ausnutzen wollten. Wir wollten die Permanente RTF 933 des RV Endspurt abfahren. Am Ende sollte es noch ein Eis bei Mario in Scharbeutz geben und vorher ein wenig promenieren....ich hatte mich also für mein schickes Endspurt- Trikot mit extra hohem Weißanteil entschieden.
Am Ende hatten wir knapp 90 km auf dem Tacho- ein guter Start in die Sommersaison.